Florent Zejnullahu kehrt zum VfB Altena zurück

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Florent Zejnullahu (am Ball, hier im Hinspiel gegen die Sportfreunde Siegen II) kehrt nach nur einem halben Jahr von der FSV Werdohl zum A-Ligisten VfB Altena zurück.

WERDOHL - Der Kader des Fußball-Landesligisten FSV Werdohl verkleinert sich in der Winterpause um zwei Spieler. Während Routinier Marcel Grahovac, der verletzungsbedingt bisher schon oft gefehlt hatte, im neuen Jahr wie geplant eine Meisterschule in Rosenheim besuchtund deswegen nicht mehr zur Verfügung steht, kehrt Defensivspieler Florent Zejnullahu nach nur einem halben Jahr am Riesei zum A-Ligisten VfB Altena zurück.

„Es ist generell schade, wenn uns ein Spieler nach nur einem halben Jahr wieder verlässt. Aber er hat sich absolut korrekt verhalten, dementsprechend haben wir auch seinem Wunsch entsprochen“, sagt Uli Sauerborn, der Sportliche Leiter der FSV. Die Formalitäten zwischen dem Landesligisten und dem VfB sind bereits geregelt, so dass Zejnullahu zu Beginn der Rückserie für den VfB wieder spielberechtigt ist.

„Er war in den letzten zwei Monaten unzufrieden mit seinen Einsatzzeiten“, erzählt FSV-Trainer Carsten Minker und fügt hinzu: „Er hatte den Wunsch, wieder regelmäßiger Fußball spielen zu können. Das konnte ich ihm nicht garantieren.“ Obwohl der Innenverteidiger immer beim Training gewesen ist, stand er zuletzt nur selten in der Startelf – zum letzen Mal bei der 1:3-Niederlage in Hünsborn. „Regelmäßig in der Zweiten zu spielen, war für ihn auch keine Alternative. Dazu kommen bei ihm auch private Veränderungen“, sagt Minker. Im Januar wird der 24-Jährige zum ersen Mal Vater.

„Er ist für uns eine absolute Verstärkung“, freut sich VfB-Trainer Fitim Zejnullahu darüber, dass sein jüngerer Brüder in Zukunft wieder das VfB-Trikot überstreifen wird. Schließlich hat er bereits in der vergangenen Saison bewiesen, dass er in der Kreisliga mit seiner Kopfballstärke und seinen Standards in der Lage ist, Partien entscheiden kann. „So ein Spieler bringt uns immer weiter“, fügt der VfB-Coach hinzu.

Zusätzlich zur Rückkehr von Florent Zejnullahu zum VfB werde es bei den Burgstädtern keine weiteren Veränderungen geben. Auch wenn die personelle Situation angesichts der Verletzungsmisere nicht üppig ist. „Die Winterpause kommt für uns zur rechten Zeit“, erklärt Fitim Zejnullahu, nachdem seine Elf am vergangenen Sonntag erneut eine schwere Verletzung verdauen musste. Niko Nikolaides hatte sich am Sonntag nach 20 Minuten die Schulter gebrochen und wurde bereits in Altena operiert.

von Stefan Herholz

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