Wuppertaler SV zündet Offensiv-Feuerwerk in Altena

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Vom Wuppertaler SV bekamen „Manni“ Al Shoali (Mitte ) und der VfB Altena 16 Gegentore eingeschenkt.

Altena - Zur offiziellen Einweihung des neuen Kunstrasens zündete Regionalligist Wuppertaler SV im Reineckestadion am Mittwochabend ein Offensiv-Feuerwerk und schenkte im freundschaftlichen Vergleich dem gastgebenden A-Kreisligisten VfB Altena gleich 16 Tore ein.

Trotz der Gegentorflut durch die spielfreudige „Abteilung Attacke“ des WSV war es für den VfB ein gelungener Abend, an dem Felix Hengstenberg in der 69. Spielminute mit einem sehenswerten Kopfballtreffer den umjubelten Ehrentreffer für die Burgstädter erzielte.

Vor dem Anpfiff des 90-Minüters, den Schiedsrichter Frank Schwarzelühr mit seinen Assistenten souverän leitete, gab Altenas stellvertretende Bürgermeisterin Hanna Freissler den saftgrünen Kunstteppich auch offiziell frei und ließ es sich nicht nehmen, vor rund 250 Zuschauern den Anstoß durchzuführen. Aus den Händen von Holger Wolf, dem Marktbereichsleiter der Vereinigten Sparkasse im MK, nahm der VfB-Vorsitzende Klaus Westerwell zudem einen Spendenscheck in Höhe von 1000 Euro entgegen. Es war aus VfB-Sicht ein richtig guter Beginn des Fußballabends bei Temperaturen im niedrigen einstelligen Bereich.

Erwärmendes auf der neuen Plastikwiese bot dann in erster Linie der Regionalligist aus Wuppertal, der mit einer sehr jungen Mannschaft ins Lennetal gekommen war und das Gaspedal insbesondere in der ersten halben Stunde voll durchtrat. Mit einem überaus sehenswerten Solo eröffnete Beyhan Ametov bereits in der 2. Spielminute den Torreigen. Auffälligster Spieler des ersten Durchgangs aber war WSV-Neuzugang Mohamed Achourid Fatni, der mit feiner Technik und Spielwitz gefiel und allein im ersten Abschnitt einen Dreierpack schnürte. Auch von Mike Osenberg, der vor der Pause ebenfalls dreimal einnetzte, ging stets Gefahr aus. Nach einer Viertelstunde stand es bereits 0:3, nach 30 Minuten 0:7 und zur Halbzeit schon 0:9, weil der VfB im Prinzip nur der Musik hinterher rannte.

Im zweiten Durchgang kamen die Burgstädter zu vereinzelten Chancen und eben auch zum Ehrentreffer durch Hengstenberg. Auch Massimo Loreto hätte gegen den Regionalligisten treffen können, scheiterte aber per Handelfmeter an WSV-Schlussmann Dohn, der ansonsten einen entspannten Abend im Lennetal erleben durfte.

Ein voller Erfolg – auch stimmungstechnisch – war das Minikicker-Turnier am Mittwochnachmittag. Fünf Teams jagten mit Begeisterung dem Ball hinterher, Sieger waren sie am Ende alle. Und Pokale gab es zur Belohnung natürlich auch noch.

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