Höhepunkt der Sportwoche: VfB Altena erwartet den Wuppertaler SV

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Der VfB freut sich auf den Vergleich mit dem Regionalligisten aus Wuppertal.

Altena - Die Vorfreude ist groß, die Getränke liegen kalt und die Tombola-Preise sind allesamt eingetroffen: Mit dem freundschaftlichen Vergleich zwischen dem A-Kreisligisten VfB Altena und dem Regionalligisten Wuppertaler SV erlebt die seit Sonntag laufende VfB-Sportwoche zur Neueröffnung des Reineckestadions am Mittwochabend ab 19 Uhr ihren sportlichen Höhepunkt.

„Für uns ist es ein Bonusspiel, das wir sehr gerne mitnehmen. Ich hoffe, dass sich keiner verletzt. Und für mich wäre es ein Erfolg, wenn wir ein Tor schießen würden“, sagt VfB-Trainer und Sportchef Christian Weiß, der mit Vorfreude auf den 90-Minüter gegen den Regionalligisten blickt und hofft, dass sich seine Elf vor hoffentlich guter Kulisse so teuer wie möglich verkaufen wird. Der 30-jährige Übungsleiter aus Lüdenscheid aber macht keinen Hehl daraus, dass er mit einem Auge schon auf das Punktspiel am Sonntag bei TS Plettenberg schaut.

„Das Spiel am Sonntag ist wichtig für uns“, betont Weiß, dessen Mannschaft als Tabellenelfter des Lüdenscheider Kreisoberhauses beim Rangzwölften in Plettenberg unbedingt Zählbares entführen und den nächsten Schritt heraus aus dem Tabellenkeller machen möchte. Nach zwei Siegen in Folge, die beide auf dem neuen Kunstrasen im Reineckestadion herausgeschossen wurden, sei die „Stimmung noch besser als vorher“ beim VfB. „Es sind inzwischen alle Spieler fit – und das merkt man auch. Jetzt funktioniert es“, betont der Altenaer Cheftrainer, der heute möglichst allen zur Verfügung stehenden Akteuren Einsatzzeit verpassen möchte und ankündigt, in der Pause reichlich zu wechseln.

Die Gäste aus Wuppertal befinden sich mit ihrem jungen Team in der Regionalliga West mit zwölf Punkten aus 14 Partien auf Rang 16 und damit auf einem Abstiegsplatz und trennten sich am Samstag vor rund 1500 Zuschauer im Stadion am Zoo 1:1-Unentschieden vom SC Fortuna Köln. Am Samstag (14 Uhr) steht für das Team von Trainer Alexander Voigt beim Tabellenvorletzten SV Bergisch Gladbach eine ganz wichtige Partie auf dem Programm, sodass der WSV am Mittwoch beim Freundschaftsspiel in der Burgstadt wohl kein personelles Risiko eingehen dürfte.

Der ehemalige Bundesligaspieler und A-Lizenzinhaber Alexander Voigt wurde beim Wuppertaler SV am 17. Oktober als neuer Trainer vorgestellt und trat damit die Nachfolge von Andreas Zimmermann an, den der Verein Anfang des Monats freigestellt hatte. Wie es hieß, wird Alexander Voigt das Regionalliga-Team bis zum Saisonende ehrenamtlich coachen und soll den WSV zum Klassenerhalt führen. „Jeder Sympathisant und Fan des Wuppertaler SV weiß um die schwierige finanzielle Situation des Vereins – daher ist diese Art des Engagements für den Verein etwas Besonderes“, teilte der Verein auf seiner Homepage mit.

Der Eintritt am Mittwoch ist frei (es wird für Hoffnungsfunke e.V. um eine Spende gebeten) im Reineckestadion, in dem bereits ab 16 Uhr der Ball rollen wird. Im Einsatz am Nachmittag sind die Minis, die ein Turnier austragen. Neben dem VfB am Start sind die Minikicker der SpVgg Nachrodt, des FC Altena 69 sowie zwei Mannschaften von Rot-Weiß Lüdenscheid.

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