Überaus reizvoller Pflichtspielstart

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Oliver Haarmann (rechts) und der TuS Langenholthausen fordern am Sonntag die SG Finnentrop/Bamenohl heraus.

Langenholthausen - Die Vorbereitung ist Geschichte beim TuS Langenholthausen. Am Sonntag (15 Uhr, Düsterloh-Arena) bestreitet der Landesliga-Aufsteiger sein erstes Pflichtspiel der neuen Saison, das gleich ein Leckerbissen werden dürfte. Im Erstrundenduell des Krombacher-Westfalenpokals fordert das Team von Trainer Uli Mayer den Westfalenliga-Vizemeister SG Finnentrop/Bamenohl heraus.

„Wir freuen uns auf dieses Spiel. Finnentrop ist natürlich schon eine tolle Hausnummer“, sagt Uli Mayer, „für mich ist Finnentrop eine der physisch stärksten Mannschaft in der Westfalenliga. Sie sind sehr lauf- und zweikampfstark, arbeiten gut gegen den Ball.“ Der TuS-Coach zollt den Gästen „hohen Respekt“, betont aber auch: „Wir sind nicht chancenlos und werden uns nicht hinten verstecken. Das können wir auch gar nicht. Wir wollen Finnentrop zu Hause einen starken Kampf bieten und werden versuchen, in die nächste Runde zu kommen.“

Verzichten muss Mayer auf die langzeitverletzten Akteure Alexander Arf und Hendrik Grote sowie auf Tim Rademacher (Urlaub) und Moritz Schültke (verletzt).

Die Gäste vom Bamenohler Schloss, die in dieser Woche mit Mervan Aydin (zuletzt in Diensten des A-Junioren-Bundesligisten Rot-Weiß Essen) einen weiteren Neuzugang präsentierten, sind allerdings ein schwerer Brocken, den es beiseite zu schieben gilt. Trainer Ralf Behle arbeitet mit seinem Team sehr erfolgreich und hat eine Einheit beisammen, bei der es nach dem Wiederaufstieg in der Saison 2016/17 weiter sportlich steil bergauf ging in der Westfalenliga. Rang neun in der Serie 17/18 wurde in der zurückliegenden Spielzeit mit Rang zwei gekrönt. Und auch in der in Kürze beginnenden neuen Saison wollen und können die Finnentroper sicherlich eine gute Rolle spielen.

In der Vorbereitung verbuchte die SG bereits einige beachtliche Ergebnisse, darunter der 1:0-Erfolg gegen den Oberligisten SF Siegen oder das 2:2-Unentschieden gegen den TuS Erndtebrück, der ebenfalls in der Oberliga kickt. Den Landesligisten VSV Wenden fertigten die Behle-Schützlinge mit 9:0 ab.

Ob Philip Fischer, der in diesem Sommer vom TuS Langenholthausen zur SG Finnentrop/Bamenohl wechselte, am Sonntag an alter Wirkungsstätte auflaufen und dann auf seinen älteren Bruder Falk treffen wird, ist fraglich. Der Linksverteidiger weilte jüngst im Urlaub und verpasste einige Einheiten seines neuen Teams, das gegen den Landesliga-Aufsteiger als Favorit gelten muss und das Erstrundenduell sehr ernst nimmt. „Wir bereiten uns intensiv auf Langenholthausen vor und werden von Minute eins an hellwach sein“, wird Coach Ralf Behle auf der SG-Homepage zitiert.

Auf den Gewinner der Partie wartet in der 2. Runde definitiv ein attraktives Heimspiel. Gespielt wird nämlich gegen den Sieger des Duells RSV Meinerzhagen (Oberliga) gegen SC Verl (Regionalliga).

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