Fußball, Westfalenliga

Mehr Spitzenspiel geht nicht

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Im Hinspiel gegen den aktuellen Tabellenführer TuS 05 Sinsen tanzten Nik Kunkel und der RSV Meinerzhagen die Marler beim 5:0-Heimerfolg buchstäblich aus.

Meinerzhagen – Der 21. Spieltag der Westfalenliga 2 jedenfalls hält das Spitzenspiel schlechthin bereit, wenn der Tabellenführer aus Marl den direkten Verfolger RSV Meinerzhagen auf der Bezirkssportanlage Obersinsen II empfängt (Sonntag, 15.15 Uhr).

Der 8-Punkte-Vorsprung, den sich der TuS auf den RSV aufgebaut hat, ist nicht von schlechten Eltern. Deswegen versucht auch RSV-Coach Mutlu Demir erst gar nicht, die Bedeutung der Partie klein zu reden. „Es geht darum, ob Sinsen durchmarschiert oder ob wir die ganze Sache noch einmal spannend machen können“, sagt Demir, „ich denke mal, dass uns die ganze Liga die Daumen drücken wird, von den TuS-Fans natürlich abgesehen.“

Demir beobachtete den Gegner beim doch recht mühsamen 1:0-Sieg des Spitzenreiters über den Tabellen-14. SV Horst-Hemscher. In buchstäblich letzter Minute erzielten die Gastgeber den Siegtreffer und sorgten für einen doch noch zufriedenen Trainer Toni Kotziampassis. „Wir haben bewiesen, dass wir Fußball arbeiten können“, stellte der im Sommer von der Bundesliga-U17 Rot-Weiß Essens nach Marl gewechselte Coach jene Tugenden in den Vordergrund, die ein Spitzenteam zwingend benötigt.

Das Kollektiv als Stärke

Mutlu Demir schlägt bei seiner Gegner-Analyse in eine ganz ähnliche Kerbe. „Sinsens Stärke ist das Kollektiv. Sie sind unheimlich diszipliniert, die Abstände stimmen offensiv wie defensiv fast immer“, sagt Demir, „das sieht fast so perfekt aus wie auf der Taktiktafel.“

Im Hinspiel dominierte der RSV nach Belieben und entschied das Duell mit 5:0 für sich. „Damals haben wir die Lücken gefunden und dann konsequent abgeschlossen“, ist diese Partie für Demir freilich kein Maßstab. „Das Hinspiel? – Unwichtig. Sinsen wird seine Lehren gezogen haben. Das wird am Sonntag ein ganz anderes Spiel.“

Positiv aus Sicht der Gäste: Das Aufgebot ist nahezu komplett. Lediglich Johannes Focher (Kreuzbandriss) und Nils Buchwalder (Oberschenkel) fallen weiterhin aus

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