Fußball: Westfalenliga

Die zehnte Auswärtstour für RSV Meinerzhagen

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Zwei Mal müssen Raphael Gräßer (links) und der RSV vor Weihnachten noch ran: Morgen geht’s zum BV Westfalia Wickede, und am 16. Dezember wartet noch das Heimspiel gegen den SC Neheim.

Meinerzhagen - In der ersten Saisonhälfte der Fußball-Westfalenliga haben die Mannschaft des RSV Meinerzhagen und ihre Anhänger schon so manchen Autobahnkilometer zurückgelegt. 

Das Gastspiel beim BV Westfalia Wickede, das den Abschluss der Hinrunde markiert, ist für den Tabellenzweiten bereits die zehnte Auswärtspartie. Dabei ist für diejenigen, die den ambitionierten Aufsteiger auch am Sonntag begleiten möchten, vor allem eins wichtig: Der BV Westfalia Wickede ist im Dortmunder Stadtteil Wickede beheimatet und nicht etwa in der gleichnamigen Gemeinde im Kreis Soest. Gespielt wird am Sonntag ab 14.30 Uhr auf dem Kunstrasenplatz des Pappelstadions (Adresse: Fränkischer Friedhof 75, Dortmund). 

„Wir haben einen guten Lauf, den wir natürlich fortsetzen wollen“, sagt Trainer Mutlu Demir über die Zielsetzung der Meinerzhagener für diese Begegnung, betont aber: „Wir haben beim 1:0 gegen den BSV Schüren wieder einmal gesehen, dass man in der Westfalenliga nicht ‘mal so eben die Punkte holt.“ Zudem rechnet Demir mit einem Gegner, „der mit breiter Brust ins Spiel gehen wird“. 

Denn der Tabellenelfte aus Dortmunds Osten, der 2017/18 in der Endabrechnung Zehnter wurde, landete vor Wochenfrist einen veritablen Auswärtscoup: In der Nachspielzeit machte er beim zuvor mit dem RSV punktgleichen YEG Hassel aus einem 1:2-Rückstand einen 3:2-Sieg. „Das zeigt, dass die Wickeder eine gute Mentalität haben“, stellt Mutlu Demir fest, der darüber hinaus die erfahrenen Innenverteidiger Anil Konya und Marcel Großkreutz, Vetter des Ex-BVB-Profis Kevin Großkreutz, als tragende Säulen des Westfalia-Spiels ausgemacht hat – nicht nur in deren Kernkompetenz in der Defensive, sondern auch und gerade im Aufbau. 

Zum RSV bleibt zu sagen, dass dieser morgen bis auf Johannes Focher aus dem Vollen schöpfen kann, allerdings einen unrunden Start in die Woche hatte. Weil zahlreiche Spieler grippekrank waren, musste das Dienstag-Training ausfallen. Bis gestern hatte sich die Lage aber wieder beruhigt – auch bei Torwart Nils Langwald, den es am schlimmsten erwischt hatte. 

RSV: Langwald, Kubasik – Y. Aktas, Bauman, Buchwalder, Jakobs, Menard, Özdemir, Sesay, Wurm, Bengsch, Bilgicli, Demir, Gräßer, Horst, Kunkel, Treude, Zejnullahu, H. Aktas, Platt, Spais

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