Fußball-Westfalenliga

30. Sieg im 38. Pflichtspiel für den RSV?

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Das Jahr 2018 war auch das Jahr des Nik Kunkel (rechts): Im Januar aus Hohenlimburg gekommen, erzielte der RSV-Mittelfeldspieler in der Landesliga-Rückrunde 15 Tore und schlug in der Westfalenliga-Hinserie 14 Mal zu.

Meinerzhagen - Die Zahlen sind beeindruckend: 37 Pflichtspiele hat der RSV Meinerzhagen im Kalenderjahr 2018 bestritten, verloren hat er davon gerade einmal drei.

Vor der 38. und letzten Partie am Sonntag gegen den SC Neheim (14.30 Uhr, Stadion Oststraße) sagt Trainer Mutlu Demir deshalb folgerichtig: „Wir wollen unser Bombenjahr erfolgreich beenden!“ Dieses „Bombenjahr“ hat den RSV bekanntlich in die Westfalenliga geführt, wo er ungeachtet vom Ausgang des Neheim-Spiels auf dem zweiten Tabellenplatz überwintern wird. Und auch wenn es die sportliche Führung noch nicht gern hört: Der Traum von der Oberliga wird damit zunehmend konkreter. 

Doch auch weil Mutlu Demir ein Verfechter davon ist, stets einen Schritt nach dem anderen zu machen, gelten die Gedanken im Meinerzhagener Lager ohnehin erst einmal ausschließlich dem Jahreskehraus am Sonntag. Diese Partie ist gleichzeitig die erste der Rückrunde, und zuvorderst hofft man an der Oststraße, dass sie trotz Schnee verheißender Wetterprognosen auch tatsächlich ausgetragen werden kann. 

Die Personalsituation schränkt den RSV nämlich nicht sonderlich ein: Außer Johannes Focher werden nur die angeschlagenen Alexander Horst und Fisnik Zejnullahu sowie Musa Sesay fehlen. Der Linksverteidiger wurde für seine angebliche Tätlichkeit beim Spiel in Wickede für zwei Partien gesperrt, verpasst dank der Winterpause aber lediglich die morgige. Dass der Weg zum im Erfolgsfall 30. Pflichtspielsieg anno 2018 kein besonders leichter werden wird, davon ist nach den Erfahrungen des ersten Vergleichs im August (1:1) auszugehen. 

„Wir erwarten ein Spiel, das denen der vergangenen Wochen ähnelt – mit einem defensiv orientierten Gegner, der auf schnelles Umschaltspiel setzt“, so Mutlu Demir. Dass die Neheimer dieses beherrschen, demonstrierten sie seinerzeit im Hinspiel: „Der SC hat ein paar Spieler, die dem Gegner weh tun können“, stellt Demir fest. Als momentaner Tabellensiebter liegt der RSV-Gast exakt auf dem Rang, den er auch am Ende der vergangenen Saison einnahm. 

Doch im Umfeld des Vereins ging es in den vergangenen Wochen nicht ausschließlich um Fußball. So hat der SC der Stadt Neheim vorgeschlagen, das in die Jahre gekommene Sportplatzareal im Binnerfeld zu Bauland zu erklären. Von dem daraus resultierenden Verkaufserlös sollen an anderer Stelle zwei neue Kunstrasenplätze errichtet werden. Eine Entscheidung darüber steht noch aus.

RSV: Langwald, Kubasik – Y. Aktas, Bauman, Buchwalder, Jakobs, Menard, Özdemir, Wurm, Bengsch, Bilgicli, Demir, Gräßer, Kunkel, Treude, H. Aktas, Platt, Spais

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