Fußball: Westfalenliga

Ein heimstarker Gastgeber

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Nach einwöchiger Punktspielpause ist der RSV Meinerzhagen um Julian Jakobs (links) morgen beim Lüner SV zu Gast. Der einstige Regionalligist ist nicht zuletzt für seine Heimstärke bekannt.

Meinerzhagen - Wirklich gelegen kommt ein spielfreies Wochenende eigentlich nie. „Pausieren zu müssen, nachdem man zwei Mal hintereinander gewonnen hat, ist genauso schlecht, wie mit einer Niederlage in eine Pause zu gehen“, sagt der Trainer des RSV Meinerzhagen, Mutlu Demir.

Gleichwohl hat der Fußball-Westfalenligist die Zwangsunterbrechung vor Wochenfrist sinnvoll genutzt und geht gut vorbereitet ins Auswärtsspiel beim Lüner SV am Sonntag (Anstoß 14.30 Uhr, Kampfbahn Schwansbell). Teambuilding stand vor einer Woche beim RSV auf dem Plan, denn der Großteil der Mannschaft unternahm einen gemeinsamen Trip nach Bremen, wo unter anderem der Besuch des Bundesligaspiels zwischen dem SV Werder und Borussia Mönchengladbach anstand. Für RSV-Macher Nuri Sahin war es zwar nur ein schwacher Trost, dass er bei der 1:3-Niederlage das einzige Bremer Tor erzielte, der Besuch seiner Schützlinge aus Meinerzhagen dürfte seine Laune hernach aber zumindest etwas gebessert haben. 

Morgen nun geht’s für den RSV in Lünen wieder um Westfalenliga-Punkte. Und weil sich Tabellenführer TuS 05 Sinsen zuletzt auch gegen die SpVgg. Erkenschwick keine Blöße gab, zählt für die Meinerzhagener bei nunmehr sieben Zählern Rückstand auf Platz eins auch im bereits neunten Auswärtsspiel der Saison nur ein Sieg. Die Kampfbahn Schwansbell am nordöstlichen Rand des Ruhrgebiets ist freilich kein Ort, an dem an Gastmannschaften Geschenke verteilt werden. Der Lüner SV zählt auf heimischem Rasen zu den besten Teams der Liga und dürfte den Meinerzhagener ähnlich wie zuletzt die DJK TuS Hordel einiges abverlangen. 

„Eine sehr robuste Mannschaft, die erst einmal auf ihre Defensive bedacht ist, in der Vorwärtsbewegung aber mit Vollgas spielt und ähnlich wie wir spielerische Lösungen über das Zentrum sucht“, gibt RSV-Trainer Mutlu Demir seine Eindrücke über den einstigen Regionalligisten wieder. Heißt mit anderen Worten: Auch am Sonntag werden die Meinerzhagener zumindest zu Beginn wieder vor der Herausforderung stehen, sich gegen einen tief stehenden Gegner Torchancen erarbeiten zu müssen. Da trifft es sich zweifellos gut, dass den ambitioniertem Westfalenliga-Neuling aus dem oberen Volmetal derzeit keine personellen Sorgen plagen. 

Einziger Ausfall ist Johannes Focher, denn mit Hakan Demir steht ein Sorgenkind der vergangenen Wochen wieder zur Verfügung. Die Fußverletzung des Mittelfeldspielers, die er sich Anfang Oktober im Spiel gegen den FC Iserlohn zugezogen hatte, hat sich als – wenn auch extrem hartnäckige – Prellung herausgestellt und ist mittlerweile auch endlich abgeklungen. 

RSV: Langwald, Kubasik – Y. Aktas, Bauman, Buchwalder, Jakobs, Menard, Özdemir, Sesay, Wurm, Bengsch, Bilgicli, Demir, Gräßer, Horst, Kunkel, Treude, Zejnullahu, H. Aktas, Platt, Spais

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