Fußball-Westfalenliga

Marco Sadowskis Abschied von der Meinerzhagener Oststraße

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Marco Sadowski verlässt das Trainerteam des Oberliga-Aufsteigers RSV Meinerzhagen.

Meinerzhagen – In rein sportlicher Hinsicht ist das letzte Saisonspiel des RSV Meinerzhagen in der Fußball-Westfalenliga bedeutungslos. Meisterschaft und Oberliga-Aufstieg haben die Blau-Weißen vor Wochenfrist bekanntlich „eingetütet“, und der BV Westfalia Wickede, der am Sonntag ab 15 Uhr an der Oststraße zu Gast ist, könnte sich schlimmstenfalls noch von Platz zehn auf Rang elf verschlechtern.

Abgehakt hat der RSV die so erfolgreiche Spielzeit trotzdem noch nicht. Dafür gibt es drei gute Gründe, betont Trainer Marco Sadowski: „Als Sportler wollen wir ohnehin immer gewinnen“, sagt er, „und hinzu kommt noch, dass wir die 20 Siege vollmachen und uns vor hoffentlich großer Kulisse noch einmal positiv präsentieren wollen.“ 

Schließlich hat der RSV den Sonntag zum Familientag mit freiem Eintritt ausgerufen und ein kleines Rahmenprogramm auf die Beine gestellt – damit will der künftige Oberligist neben seinem treuen und stetig wachsenden Stammpublikum nicht zuletzt auch die ansprechen, die die Erfolge der vergangenen Jahre bislang eher aus der Ferne verfolgt haben. 

Den vierten Grund nennt Marco Sadowski nicht: Ein finaler Sieg wäre auch ein perfekter Heim-Abschied für ihn selbst. Denn der 44-Jährige scheidet mit Saisonende – am kommenden Freitag wartet noch das Kreispokalfinale in Plettenberg – auf eigenen Wunsch aus dem Trainerstab des RSV aus. „Ich habe feststellen müssen, dass das zeitlich leider auch im Team einfach nicht vereinbar war“, nennt er die Gründe, „die im Prinzip genau die gleichen waren wie damals bei Rot-Weiß auch“. 

Von 2015 bis 2017 war Sadowski als alleinverantwortlicher Trainer von RW Lüdenscheid tätig gewesen und hatte sein Amt dann zur Verfügung gestellt. Aus der Kabine im Stadion an der Oststraße verabschiedet sich der Pharmareferent nun mit der Erinnerung an „ein unfassbar erlebnisreiches, tolles und erfolgreiches Jahr“ und betont: „Ich bin dem RSV sehr, sehr dankbar.“ 

Dass Marco Sadowski bei den Volmestädtern künftig nicht mehr vor, wohl aber als einigermaßen regelmäßiger Zaungast hinter der Bande stehen wird, ist als sicher anzunehmen. Priorität neben dem Beruf genießt künftig aber die Familie mit Ehefrau Tanja sowie den beiden Söhnen Marlon (12) und Josh (8), die – natürlich – auch selbst aktive Fußballer sind. 

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