Fußball-Westfalenliga

RSV steht in Marl unter Druck

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Die RSV-Kicker wollen am Sonntag in Marl-Hüls wieder jubeln.

Meinerzhagen - Erst das Aus im Westfalenpokal, dann die erste Punktspielpleite – die 41. Kalenderwoche des Jahres 2018 ist für den RSV Meinerzhagen nicht nach Wunsch verlaufen. Zum Abschluss von KW 42 soll es für den heimischen Fußball-Westfalenligisten aber wieder in die Erfolgsspur zurückgehen: Beim Tabellenvorletzten TSV Marl-Hüls, am Sonntag ab 15 Uhr Gastgeber der Volmestädter, ist ein Sieg Pflicht.

„Bei allem Respekt vor dem Gegner ist das für uns ein Spiel, das gewonnen werden muss“, übt sich RSV-Trainer Mutlu Demir auch gar nicht in falschem Understatement. Schließlich haben die Meinerzhagener bei den Punkteteilungen mit Wiemelhausen (2:2) und Horst-Emscher (1:1) schon gegen zwei Kellerkinder wichtige Zähler liegen gelassen. 

Ein neuerliches Versäumnis dieser Art darf sich der RSV nicht erlauben, wenn er weiterhin oben mitmischen will. Nichtsdestotrotz ist es Mutlu Demir überaus wichtig, dass seine Mannschaft den TSV Marl-Hüls nicht auf die leichte Schulter nimmt. „Das ist eine Mannschaft, die sich gegen einen guten Gegner pushen kann“, verweist er auf Marls bislang einzigen Sieg, der in Form eines 5:0-Triumphs über den FC Iserlohn indes deutlich ausfiel, und ergänzt: „Die Westfalenliga ist eine verrückte Liga. Bis auf die SG Finnentrop/Bamenohl unterliegen bislang alle Mannschaften Leistungsschwankungen.“ 

Auch deshalb ist es nur gut, dass sich die Personallage im RSV-Lager wieder deutlich entspannt hat: Mit Sven Wurm, Julian Jakobs und Hakan Demir steht ein vor Wochenfrist in Hassel schmerzlich vermisstes Trio wieder zur Verfügung. Als Vierter im Bunde kehrt Fisnik Zejnullahu zurück, und eventuell werden auch Raphael Gräßer und der seit dem dritten Spieltag verletzte Musa Sesay ihr Comeback geben.

Somit stehen für Sonntag nurmehr zwei definitive Ausfälle zu Buche – der verletzte Torwart „Johnny“ Focher und der frisch verheiratete Ali Özdemir, der in den Flitterwochen weilt. Der notwendig gewordene Wechsel zwischen den Pfosten bereitet Mutlu Demir übrigens keinerlei Kopfzerbrechen: „Nils Langwald genießt unser vollstes Vertrauen!“

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