Deutlicher Favoritensieg: FSV Kreispokalsieger

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Freude über den Pokalsieg: Die FSV Werdohl setzte sich verdient am Wefelshohl durch.

Lüdenscheid - Als klassenhöchster Verein des Kreises ist die FSV Werdohl ihrer Favoritenrolle im Pokalfinale vollauf gerecht geworden. Gegen A-Ligist TSV Lüdenscheid setzte sich der Landesligist nach überwiegend einseitigem Verlauf am Donnerstagnachmittag auch in der Höhe verdient 8:1 durch.

Dennoch gab es aber auch beim Verlierer freudige Gesichter. Der empfahl sich als tadelloser Ausrichter für weitere Aufgaben, dazu bedeuteten rund 350 Zuschauer am Wefelshohl bei herrlichem Sommerwetter eine so gut Endspiel-Kulisse wie schon seit Jahren nicht mehr.

Sportlich ging es rasant los, drückte der Gast – wie von Trainer Alen Terzic gefordert – sofort mächtig aufs Tempo. Nach nicht einmal 60 Sekunden lenkte TSV-Keeper Schönenberg einen Schuss von Kessler noch so gerade an die Latte, klärte auch kurz darauf gegen Aydin in starker Manier (2.). Im direkten Gegenzug aber schlug der Underdog zu: Die FSV war zu weit aufgerückt, urplötzlich stand Strongface „blank“ und bezwang Schürmann unter tosendem Applaus zum 1:0 (3.).

Indes: Es sollte die einzige richtig gute Möglichkeit des Ouhbi-Teams bleiben, denn der Favorit schüttelte sich nur ganz kurz und machte dann damit weiter, womit er begonnen hatte: Tempo, Spielkultur und flüssige Kombinationen. Bereits in Minute acht glich Kessler per Hacke aus, es folgten ein unhaltbarer 16m-Schuss von Zejnullahu (26.) sowie ein haltbarer Schuss ins kurze Eck von Kessler (36.) zum 1:3-Pausenstand. Einen noch höheren Rückstand verhinderte Schönenberg bei weiteren exzellenten Chancen des agilen Kesslers und Sarris.

TSV 15 Minuten ohne Gegentor

Wer gedacht hatte, die FSV würde nach dem Wechsel mit Rücksicht auf die Meisterschaft am Sonntag den Schongang einlegen, sah sich getäuscht. Das Tempo war war zwar nicht mehr so enorm, aber immer noch so hoch, dass der Außenseiter kaum Offensivakzente setzen konnte und in der Defensive ein ums andere Mal überlaufen wurde. Per Abstauber und mit einem wuchtigen 16 m-Schuss beseitigten Fischer (50.) und Aydin (53.) denn auch sehr schnell letzte Zweifel daran, wer den Platz als Sieger verlassen würde.

Im Rahmen seiner Möglichkeiten hielt der A-Ligist danach zeitweise ordentlich dagegen, hielt das eigene Tor wenigstens rund 15 Minuten sauber. Dann aber zogen die Riesei-Kicker noch einmal an, verdienter Lohn waren drei zum Teil schön herausgespielte Treffer durch Fischer, Benli und Sarris, derweil Sesay nur den Pfosten traf.

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