FSV will den Bock umstoßen

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In den ersten drei Punktspielen zahlte die FSV Werdohl um Faruk Cakmak (links) und Trainer Fitim Zejnullahu (dunkler Pullover) reichlich Lehrgeld.

Werdohl - Nach drei Spielen gegen drei Aufsteiger steht die FSV Werdohl in der Landesliga noch mit leeren Händen da. Das soll sich nach Vorstellungen der Lennetaler am Sonntag (15 Uhr) unbedingt ändern. Zu Gast am Riesei ist Rot-Weiß Hünsborn. Kein Aufsteiger, sondern ein guter alter Bekannter aus zurückliegenden Spielzeiten. Aber auch ein Bekannter, der am Riesei in den vergangenen zwei Spielzeiten die Punkte mit nach Hause nahm (2:1 und 4:1). Für die FSV ist es also an der Zeit, den Bock in jeglicher Hinsicht umzustoßen.

„Ich bin sehr zuversichtlich“, sagt Fitim Zejnullahu, „wir werden am Sonntag sehr viel Leidenschaft aufs Parkett bringen.“ Seine Zuversicht zieht der FSV-Trainer aus den vergangenen Trainingseinheiten, in denen seine Elf sehr fleißig und fokussiert gearbeitet habe. „Wir haben in den letzten Wochen sehr viel getan, Defizite aufgearbeitet. Natürlich haben wir in den ersten drei Spielen viel Lehrgeld bezahlt, unnötige Fehler gemacht und zwei Feldverweise bekommen. Aber wir haben auch gesehen, dass wir diese Liga spielen und für Punkte in Frage kommen können“, betont Zejnullahu.

Der FSV-Coach hätte sich aus den ersten drei Spielen natürlich den einen oder anderen Punkt gewünscht, in Panik gerät er nach drei Niederlagen aber noch lange nicht. „Mir persönlich war klar, dass es nach dem großen personellen Umbruch ein brutaler August werden kann. Inzwischen sind die Urlauber alle zurück und wir haben zuletzt wirklich viel getan. Für uns fängt die Saison mit dem 1. September neu an“, so Zejnullahu.

Gegen Hünsborn erwartet der FSV-Coach einen 90-minütigen Auftritt, in dem seine Mannschaft „Leidenschaft, Gier, Wille und eine gute Organisation“ auf die Kunsthalme bringen sollen. Die Gäste bezeichnet Zejnullahu als „gute Landesliga-Mannschaft, die Qualität in allen Mannschaftsteilen hat.“

Vom Auftaktspiel der Rot-Weißen bei den VSV Wenden hat sich der Werdohler Übungsleiter Videomaterial besorgt, das er in den vergangenen Tagen intensiv studierte. Seine Erkenntnisse aus der Gegneranalyse wird er seinen Schützlingen mit auf den Weg geben für das zweite Heimspiel, das mit dem ersten Erfolgserlebnis enden soll.

Nach der letztwöchigen 0:6-Heimpleite der Hünsborner gegen die hoch gewetteten Rot-Weißen aus Erlinghausen rechnet die FSV mit einem Gast, der am Riesei Wiedergutmachung betreiben möchte. „Die werden richtig gallig sein“, sagt Fitim Zejnullahu, „wir dürfen uns auf gar keinen Fall blenden lassen von diesem 0:6 aus der letzten Woche.“

Verzichten muss der FSV-Trainer am Sonntag auf die gesperrten Akteure Mehmet-Ali Bektas und Christopher Fanieng, auf den an der Leiste verletzten Rechtsverteidiger Marvin Bonevski sowie auf den privat verhinderten Nico Spais. Dafür kehren Linksverteidiger Melih Akdeniz, Innenverteidiger Iraklis Klazoglou und Stürmer Fabian Sedlaczek ins Team zurück.

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