Fußball-Landesliga

Sander: „Wir müssen es erzwingen“

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Am Sonntag gegen Aufsteiger Arpe-Wormbach will die FSV die ersten Punkte erzwingen.

Mit einem 10:3-Kantersieg löste Landesligist FSV Werdohl am Mittwochabend beim B-Ligisten TSKV Altena seine Zweitrundenaufgabe im Kreispokal souverän, der Fokus der Werdohler aber liegt ganz woanders. In der Liga sollen und müssen nach vier Niederlagen in vier Spielen die ersten Punkte aufs Konto. Der Bock soll am Sonntag (15 Uhr) am Riesei gegen Aufsteiger FC Arpe-Wormbach umgestoßen werden.

Werdohl -  „Wir haben ein fettes, ein ganz wichtiges Spiel vor der Brust. Ich erwarte, dass wir alles raushauen. Wir müssen jetzt anfangen, Punkte zu sammeln“, sagt FSV-Trainer Manuel Sander, „wir müssen es jetzt einfach erzwingen.“ Die personellen Vorzeichen sind bei den Werdohlern keine schlechten. Zwar ist Volkan Karadag weiterhin gesperrt und Tim Dlugolentzki angeschlagen, ansonsten aber kann „Manni“, der immer noch Probleme mit seinem Knie hat, fast aus dem Vollen schöpfen.

Im Kader stehen neben den Routiniers Dennis Rattelsberger und Matthias Voß mit Marcus Klein, Niko Deller und Thomas Sachsenröder drei weitere erfahrene Strategen. Während der Liga-Neuling aus Arpe-Wormbach für die FSV-Kicker ein unbeschriebenes Blatt sein dürfte, kennt „Manni“ Sander die Truppe aus dem Hochsauerlandkreis aus seiner Zeit als Trainer des SuS Langscheid/Enkhausen richtig gut. 

In der Bezirksliga 4, der sogenannten Bundesliga des Sauerlandes, war Arpe-Wormbach in den vergangenen acht Jahren vertreten und gehörte damit zu den Kontrahenten der Sorpe-Kicker, bei denen Sander von Februar 2018 bis November 2019 als Cheftrainer tätig war. „Das ist eine Mannschaft, die auch über Einsatz und taktische Disziplin kommt. Und ein bisschen kicken können sie auch“, sagt der FSV-Trainer, „wir müssen gegen Arpe über unsere Leistungsgrenze gehen, noch mehr als in den letzten Spielen. Ich erwarte, dass wir alles raushauen.“

Der von Jens Richter trainierte FC, der in der Bezirksliga 4 in der vergangenen Saison bis zum Abbruch 14 Siege und drei Unentschieden in 18 Spielen verbucht hatte und ein verdienter Aufsteiger war, hat sich in der Landesliga schnell akklimatisiert. Einem torlosen Remis zum Auftakt gegen Mitaufsteiger SC Berchum/Garenfeld ließ das Richter-Team zwei Siege gegen den VfL Bad Berleburg und SV Brilon (jeweils 2:0) folgen. Zuletzt aber setzte es zwei 1:3-Niederlagen in Folge – und zwar in Olpe und daheim gegen den TuS Langenholthausen.

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