Dem Kiersper SC droht ein bitterer Schlussakord

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Sein „Doppelpack“ reichte dem Kiersper SC in Freudenberg nicht: Felix Bably (links).

Freudenberg - Dem Kiersper SC droht ein ganz bitterer Schlussakkord: Am vorletzten Spieltag der Fußball-Bezirksliga 5 büßten die Volmestädter mit ihrer 2:4 (1:1)-Niederlage beim SV Fortuna Freudenberg nicht nur die Tabellenführung ein.

Weil sie dadurch sogar auf Rang drei zurückfielen, laufen sie vielmehr sogar Gefahr, nicht nur den direkten Aufstiegsrang, sondern auch den zur Relegation berechtigenden zweiten Platz zu verpassen.

Auch eine Woche nach der 0:1-Heimniederlage gegen den SV Ottfingen präsentierte sich der KSC, der das Klassement stolze 24 (!) Spieltage lang angeführt hatte, nicht in meisterlicher Verfassung. Zwar konnte sich die Wieczorek-Elf nach einer knappen Viertelstunde zeitweilig ein leichtes Übergewicht erspielen, doch die sich bietenden, teilweise auch nur „halben“ Gelegenheiten von Philipp Stumpf (15.), Jan Thomas (17.) und Felix Bably (31.) vereitelte Fortuna-Torwart Maximilian Schuppener durch entschlossenes Herauseilen.

Offenkundig war, dass die Freudenberger bei ihrem Heim-Kehraus nichts verschenken wollten. Dementsprechend groß war der Jubel, als Rechtsverteidiger Manuel Söhler in der 40. Minute einigermaßen unbehelligt in die Mitte strebte, mit links abzog und so das 1:0 markierte. Glück für den KSC jedoch, dass sich nur zwei Minuten später Julian Bender und Yannis Freitag im Freudenberger Abwehrzentrum nicht einig waren und Bably dadurch den Ausgleich ermöglichten.

Der nächste Wirkungstreffer ließ indes nicht lange auf sich warten: Anderthalb Minuten nach Wiederbeginn flankte Lennart Lentrup von rechts, Eike Moll nahm den Ball volley, und Schiedsrichter Sven Brandes (Berge) sah die von der Lattenunterkante abprallende Kugel aller Kiersper Proteste zum Trotz hinter der Torlinie – 2:1 für die Platzherren. In der Folge war den Kierspern das Bemühen zwar nicht abzusprechen, wirklich klare Chancen vermochten sie aber wie schon gegen Ottfingen nicht zu kreieren. Zumindest Felix Bably aber war voll auf der Höhe: Nach Andreas Kalmans Balleroberung tanzte er in Minute 59 drei Gegenspieler nebst Keeper Schuppener aus und egalisierte erneut.

Aufregung dann in der 62. Minute: Nach einer Flanke mähte Schuppener den zum Kopfball gehenden Viktor Hense schlichtweg um, zu einem Elfmeterpfiff konnte sich der Referee aber nicht durchringen. Danach bot sich dasselbe Bild: Der KSC war gewillt, doch neben den letzten Körnern fehlte vor allem die Durchschlagskraft. Damit aber nicht genug: In der Schlussminute und in der Nachspielzeit schossen Moll und Lentrup die engagiert dagegenhaltende Fortuna bei ihren Kontern zum 4:2 und die Gäste so ins Tal der Tränen.

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