Tabellenführer schwächelt und verliert in Altenhof

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Sah in der Nachspielzeit die „Ampelkarte“: KSC-Abwehrchef Baris Moumin (links).

Altenhof - Der Kiersper SC, Spitzenreiter der Fußball-Bezirksliga 5, schwächelt: Beim FC Altenhof, der sich damit auf Platz zwei vorschob, unterlag er am Sonntag mit 2:3 (2:1). Und das verdientermaßen, denn gegen letztlich „galligere“ Platzherren präsentierte sich der KSC keineswegs wie ein Landesliga-Aspirant.

Von Thomas Busch

Die Partie begann furios. Es lief die vierte Minute, als der Altenhofer Stevens nach Balleroberung im Mittelfeld Doppelpass mit Zart spielte und zum 1:0 vollendete. Doch der Torjubel des FCA war noch nicht verhallt, da waren die Gäste schon wieder im Spiel. Die Kiersper führten den Anstoß schnell aus, und der nach vorn gepreschte Stumpf bediente Aktas, der postwendend zum 1:1 traf. Es kam sogar noch besser, denn weitere 80 Sekunden später verloren die Platzherren am eigenen Strafraum den Ball; den reichlich vorhandenen Platz im Zentrum nutzte Bably zur KSC-Führung (7.).

Nach diesem Blitzstart passierte bis zum Pausenpfiff indes kaum noch etwas, augenfällig war allerdings die Vielzahl an Stockfehlern im Kiersper Aufbauspiel. Kapital konnte der FCA daraus freilich nicht schlagen.

Sechs Minuten nach Wiederanpfiff weckte schließlich eine Standardsituation Altenhofs Offensiv-Lebengeister: Einen 17-Meter-Freistoß brachte Solbach flach vors Gäste-Tor, der aufgerückte Kevin Becker spritzte in den Ball hinein und erzielte den 2:2-Ausgleich. Danach lieferten Kierspes „unforced errors“ im Mittelfeld den Wendenern immer wieder Kontermöglichkeiten. Zum Glück für den KSC brachte der FCA diese Situationen oftmals nicht sauber zu Ende, doch als Schildt Leo Becker „eindrehte“, musste Moumin nach 69 Minuten in höchster Not zur Ecke klären.

Der Tabellenführer wiederum brachte nach vorn nichts Nennenswertes mehr zustande. Ausnahme war eine kleine Phase zwischen der 77. und 79. Minute, in der Hoffmann die beste Chance für die Volmestädter hatte, aber per Kopf an Schwalbe scheiterte. Stattdessen belohnten sich die Altenhofer drei Minuten vor dem Ende für ihren Einsatzwillen: Schildts Eckball auf den kurzen Pfosten nutzte Stevens zum Siegtor.

Auf der Gegenseite sah KSC-Abwehrchef Moumin in der Nachspielzeit wegen wiederholten Foulspiels noch die „Ampelkarte“.

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