Spucken und ein Kopfstoß bei Freundschaftsspiel

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Die Vorfälle beim Spiel FC Phoenix Halver und dem VfB Altena beschäftigen die Kreisspruchkammer.

Lüdenscheid - Nach der kurzen Osterzäsur setzt die Spruchkammer des Fußballkreises Lüdenscheid am Montagabend (4. April) ihre Arbeit fort.

In der dritten Kammersitzung des Jahres 2016 erhofft sich die Kreisliga A Aufschluss über die Wertung des Verfolgerduells zwischen dem FC Phoenix Halver und dem VfB Altena, das im November beim Stande von 2:1 für Phoenix kurz vor dem Ende abgebrochen worden war.

Die KSK hatte diesen Fall bereits in der ersten Sitzung des Jahres am 14. März verhandelt, war aber vor allem deshalb zu keinem Ergebnis gekommen, weil der Schiedsrichter der Partie zum ersten Sitzungstermin beruflich verhindert gewesen war. Ohne den Referee waren die widersprüchlichen Aussagen zum genauen Ablauf und den Gründen für den Spielabbruch nicht aufzuklären gewesen. Auslöser für die Rudelbildung war zweifelsfrei gewesen, dass ein Altenaer Spieler nach seinem Platzverweis von zwei Zuschauern des FC Phoenix auf der Tartanbahn angegangen worden war. Nicht zu klären war bei der ersten Verhandlung allerdings, ob das Spiel danach abgebrochen worden war, weil dies der Schiedsrichter so entschieden hatte, oder ob die Partie nicht zu Ende gebracht worden war, weil die Burgstädter sich angesichts der Vorkommnisse um ihre Sicherheit fürchtend geweigert hatten, weiterzuspielen.

Polizei und RTW an der Karlshöhe

Bevor die Kammer diesen Fall gegen 20 Uhr verhandeln wird, wird sie sich derweil zunächst ab 18 Uhr mit den Vorfällen bei zwei Freundschaftsspielen aus dem Februar beschäftigen müssen. Im ersten der beiden Fälle geht es um die Partie zwischen dem FC Phoenix Halver II und dem Kiersper SC II, die der A-Ligist am 7. Februar an der Karlshöhe 3:2 gewonnen hatte. Hier soll in der letzten Spielminuten ein Fußballer des FC Phoenix hinter dem Rücken des Schiedsrichters einen Kiersper Akteur mit einem Kopfstoß niedergestreckt haben – nach Spielende waren daraufhin sowohl die Polizei als auch ein Rettungswagen zum Platz gerufen worden.

Auch im zweiten Fall des Abends ging es am Ende eines Freundschaftsspiels eher weniger freundschaftlich zu: In der Partie des RSV Meinerzhagen II beim Olper Verein FC Schreibershof am 18. Februar soll ein RSV-Kicker nach dem Schlusspfiff einen Spieler des FC Schreibershof angespuckt haben.

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