Das große TSD-Ziel heißt "Klassenerhalt"

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Das TSD-Trainerduo Michael Wolff/Stephan Kritzler (hinten) begrüßte zum Trainingsauftakt am Sonntag die Neuzugänge Pascal Schlechter, Christian Riedel und Yasar Tunali (unter von links) am Jahnplatz.

Schalksmühle - Als am Sonntagmittag die letzten Spieler von Fußball-A-Ligist TuS Stöcken/Dahlerbrück zur ersten lockeren Einheit am Jahnplatz eintrudelten, klingelten im Quartier der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft im fernen Rio de Janeiro erst die Wecker. Das WM-Finale am Abend war natürlich auch das Gesprächsthema in Schalksmühle – und es hatte direkte Auswirkungen auf den noch nicht kompletten Kader des Trainergespanns Stephan Kritzler/Michael Wolff...

Von Axel Meyrich

Denn: Eine Handvoll TSDler war am Wochenende nach Berlin aufgebrochen, um das Endspiel auf Deutschlands größter Fan-Meile zu verfolgen. „Absolut nachvollziehbar, das geht in Ordnung“, zeigte Kritzler Verständnis, schließlich stand gestern „nur“ ein lockerer Kick auf dem Programm.

Diese nachsichtige Haltung wird freilich nicht von Dauer sein, denn schon heute Abend beginnt für den TSD der Ernst des Lebens, sprich die harte Vorbereitung auf die neue Spielzeit. Vier, bisweilen gar fünf Einheiten pro Woche stehen bis zum Saisonstart am 17. August auf dem Programm. Eine Saison, die für die Volmetaler unter einer ganz ähnlichen Überschrift steht wie die abgelaufene Spielzeit. Seinerzeit schafften es die Schalksmühler nach Bezirksliga-Abstieg und beispiellosem personellen Umbruch, die Liga zu halten – gegen die Prognose so mancher „Experten“.

„Es gab Leute, die uns nur zwei, drei Punkte zugetraut haben“, schmunzelt Michael „Ede“ Wolff. Am Ende schaffte der TSD 15 Zähler, profitierte zudem vom Aufstieg des TuS Plettenberg. Beispielloser Teamgeist und Zusammenhalt zeichnen die Truppe vom Jahnplatz aus, aber auch eine Weiterentwicklung im Laufe der vergangenen Monate.

Weiter mit Viererkette

Daran will das Trainer-Duo anknüpfen. Die Automatismen der Vierer-Abwehrkette sollen weiter verfeinert, die Arbeit „gegen den Ball“ und im Umschaltverhalten verbessert werden. Alles mit einem großen Ziel vor Augen: dem Liga-Verbleib. „Mit unseren Neuzugängen sind wir stärker geworden“, freut sich Michael Wolff über Christian Riedel (TuRa Brügge), Yasar Tunali (SV Ottfingen II), Younes Kssama (FC Azzurri Schalksmühle), Patrick Potrafke (2. Mannschaft) und Australien-Heimkehrer Pascal Schlechter. Erstmals unter Wettkampfbedingungen testet der TSD am kommenden Samstag bei Phönix Dortmund, dem neuen Klub des Ex-Stöckeners Matthias Stöwer.

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