Klassenerhalt - so früh wie möglich

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TuS-Trainer Markus Enneper (oben rechts) mit seinen Neuzugängen Burak Aksu, Tamer Kara und Jan-Hendrik Kwitniewski. Es fehlt Markus Peter.

Halver - Der Trainingssonntag an der Friedrichshöhe war gestern noch keine fünf Minuten alt, da hatte Markus Enneper, neuer Coach des TuS Ennepe, schon den ersten positiven Eindruck von seinem Team gewonnen. „Man stellt Hütchen auf, die Jungs organisieren sich selbst und legen schon mal los, ohne dass man etwas sagen muss – das ist nicht überall so“, freute sich der Übungsleiter.

Von Axel Meyrich

Die Vorfreude darauf, dass es wieder los geht, sie war deutlich spürbar in Schwenke. „Ich habe wieder richtig Bock“, bekannte Torjäger Markus Titt, und auch die zahlenmäßige Quote beim ersten Training, dem auch einige „Kiebitze“ der Anhängerschaft beiwohnten, konnte sich durchaus sehen lassen.

Vier externe Neuzugänge

Für mehr Qualität im Kader sollen die bislang vier Neuzugänge sorgen. Tamer Kara kehrt nach seinem Gastspiel beim SC Lüdenscheid bzw. TSV Lüdenscheid an die Friedrichshöhe zurück, gleiches gilt für Markus Peter, der zuletzt für den TuS Grünenbaum die Stiefel schnürte. Ebenfalls vom Kreisch, allerdings aus der Kreisliga-B-Reserve, kommt Jan-Hendrik Kwitniewski, während Burak Aksu vom FC Phoenix Halver 08 gewechselt ist. Gänzlich abgeschlossen sind die Schwenker Planungen damit noch nicht. „Wir befinden uns noch in Gesprächen mit zwei weiteren Spielern, spruchreif ist allerdings noch nichts“, sagt Markus Enneper, der zudem talentierten Youngstern aus der eigenen A-Jugend eine Chance geben will, im Seniorenbereich Fuß zu fassen.

Kurzum: Es wird Bewegung geben in einem Kader, der in der abgelaufenen Saison bis zuletzt um den Liga-Verbleib bangen musste. Genau das will der neue Coach, der zuletzt im Herbst 2012 für den TSV Halver aktiv war und danach eine Fußball-Pause einlegte, vermeiden. „So früh wie möglich den Klassenerhalt schaffen“, definiert Markus Enneper das Ziel für die Saison 2014/2015. Nach dem lockeren Aufgalopp gestern stehen dazu in den nächsten Wochen in der Regel drei Trainingseinheiten plus Testspiele am Wochenende auf dem Programm. Fix terminiert sind bis dato die Tests gegen den TSV Lüdenscheid II (20. Juli/H), TuRa Eggenscheid (27. Juli/H), SV Hilden-Nord (2. August/A) sowie die drei Partien beim eigenen Langzeitturnier (5. bis 9. August).

"Standards" im Blick

Eine radikale Umkehr in Sachen Spielidee plant Markus Enneper nicht. Die Viererkette kommt für den TuS-Coach als Standard-System nicht in Frage, hingegen hat die laufende WM in Brasilien den Halveraner darin bestärkt, dem Training von Standardsituationen – wenn möglich – Zeit einzuräumen. Zunächst aber, und das steht vorne an, wollen sich Trainer und Mannschaft ein wenig „beschnuppern“.

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