Stimmungsdämpfer, aber keine Krise beim VfB

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„So bitte, Manni“: Christian Weiß (links) gibt Munaf Al Shoali Anweisungen.

Altena - Nein, diesen Saisonstart hatten sich die A-Liga-Kicker des VfB Altena um Trainer und Sportchef Christian Weiß gänzlich anders vorgestellt. War das frühe Pokal-Aus nach einem 1:2 gegen den A-Liga-Rivalen TSV Rönsahl noch verschmerzbar, sorgten die Punktspiel-Niederlagen beim TuS Ennepe (2:5) und insbesondere gegen den RSV Meinerzhagen II (1:6) für große Enttäuschung bei den Blau-Weißen. Drei Pflichtspiele, drei Niederlagen. So kann und so soll es nicht weitergehen beim VfB.

„Ich hatte an dem Spiel gegen Meinerzhagen echt zu knabbern“, sagt Christian Weiß offen und ehrlich. Der 30-Jährige saß nach der Schlappe gegen die Volmestädter noch mit einigen Akteuren zusammen und nahm aus den Gesprächen mit, dass sich die Mannschaft „selbstkritisch“ gezeigt habe.

Von einer ersten sportlichen Krise möchte Weiß nicht sprechen, die Art und Weise, wie sich seine Elf nach starken ersten 20 Minuten und dicken Torchancen zum möglichen 2:0 nach dem Meinerzhagener Ausgleich aber den Schneid abkaufen ließ, das missfiel dem Coach an der Seitenline sichtbar.

Gründe, warum der VfB, der in den ersten Wochen der Vorbereitung überzeugt hatte, längst noch nicht da ist, wo Weiß ihn spielerisch, läuferisch und kämpferisch gerne hätte, liefert der 30-Jährige gleich mit. „Viele Spieler waren zum Ende der Vorbereitung im Urlaub. Und das merkt man jetzt“, so Weiß, der trotz des Fehlstarts betont: „Ich bin von der Qualität des Kaders weiterhin überzeugt. Man kann in der Kreisliga fußballerisch gut sein, aber wenn man keine Kraft hat, wird es schwierig. Von daher bin ich froh, dass wir bis zum nächsten Spiel beim LTV eineinhalb Wochen Zeit haben.“

Diese Zeit soll genutzt werden, damit auch die letzten Urlaubs-Rückkehrer sowie die angeschlagenen Akteure möglichst fit und mit vollem Akku in die nächsten Partien gehen können. Am Honsel, das ist für Weiß klar, sollen dann unbedingt die ersten Punkte eingefahren werden.

Ziel sei es, möglichst schnell ins Rollen zu kommen und den Anschluss an die Top 5 herzustellen. „Ich hoffe, dass wir bis zur Winterpause nicht zu viel Rückstand haben“, sagt Christian Weiß, der schon jetzt ankündigt, dass sich „im Winter etwas tun“ wird beim VfB. Was genau, das ließ der Coach allerdings offen. Die volle Konzentration der Altenaer gilt seit Donnerstag ohnehin einzig und allein dem wichtigen 90-Minüter beim LTV 61.

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