Fußball-Testspiel: Alemannia Aachen - RSV Meinerzhagen

Der größtmögliche Kontrast für den RSV

RSV Meinerzhagen Benefizspiel RSV Listertal
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Nach dem 6:0-Testspielsieg im Benefizspiel am Samstag gegen den C-Ligisten RSV Listertal spielt der RSV Meinerzhagen am Mittwoch wieder für den guten Zweck – allerdings diesmal gegen den Regionalligisten Alemannia Aachen als sportlicher Außenseiter.

Größer könnte der Kontrast kaum sein. Drei Tage nach dem Benefizspiel gegen den C-Ligisten RSV Listertal (6:0) ist Fußball-Oberligist RSV Meinerzhagen erneut in einer Testpartie für den guten Zweck gefordert. Dieses Mal geht es indes gegen den Regionalligisten Alemannia Aachen, und zwar am Mittwochabend ab 19 Uhr auf dem Trainingsplatz am Aachener Tivoli.

Meinerzhagen - „Das ist natürlich ein Riesenunterschied“, sagt RSV-Coach Mutlu Demir mit Blick auf die sieben Klassen, die zwischen Listertal und der Alemannia liegen, „aber ich sage auch: Beide Spiele haben absolut ihre Berechtigung in unserem Programm.“

In den Überlegungen der RSV-Verantwortlichen spielte es daher nur eine untergeordnete Rolle, dass ein Duell mit einem so hochkarätigen Gegner wie es die Mannschaft von Neu-Coach Patrick Helmes ist – der Ex-Profi und Sohn der in heimischen Breiten bestens bekannten Trainerlegende Uwe Helmes hat am 1. Juli seine Arbeit am Tivoli aufgenommen –, eigentlich etwas zu früh kommt. „Aber das ist für die Jungs ein Höhepunkt der Vorbereitung, den wollen wir ihnen nicht nehmen“, musste Mutlu Demir deshalb nicht lange überlegen, als am Freitag vergangener Woche die Anfrage aus Aachen im oberen Volmetal eintraf.

Patrick Helmes coacht den Regionalligisten

Aufgrund der Hochwasserkatastrophe in NRW und Rheinland-Pfalz hat die Alemannia sowohl die Partie gegen den RSV als auch das Testspiel gegen den FSV Frankfurt am 7. August als Benefizspiel deklariert. Alle Einnahmen werden gespendet. Wichtig für RSV-Fans: Die Partie am Mittwoch findet auf dem Trainingsplatz am Tivoli statt, weil der Rasen des Hauptplatzes an einem Pilzbefall leidet. Die Zuschauerkapazität dieser Spielstätte ist auf 300 Personen begrenzt, dem RSV wurden 30 Karten zur Verfügung gestellt. Eine Anreise ohne Ticket empfiehlt sich deshalb nicht. Der Zutritt zu der Partie ist zudem nur mit „3G“-Nachweis (geimpft, getestet oder genesen) möglich.

Dass die Begegnung selbst einen völlig anderen Charakter haben wird als das Spiel vom Sonntag, versteht sich von selbst. Am Mittwoch dürfte es die Demir-Elf sein, die häufig unter Druck steht. Entsprechend hat der Coach eine ganz andere Erwartungshaltung. „Es wird darum gehen, ein vernünftiges Umschaltspiel hinzubekommen“, sagt Mutlu Demir, „Aachen ist eine Mannschaft, die unter Profi-Bedingungen agiert. Unsere Schwerpunkte werden das Gegenpressing, Schieben, Stechen und überhaupt das Kreieren von Torchancen sein.“

Nicht mit von der Partie sind Torhüter Johannes Focher, Ali Özdemir und Marcel Kandziora. Ob erneut Dimitrious Klearchos aus der 3. Mannschaft im Tor steht oder Demir bei den Torhütern in der A-Liga-Reserve von der Oststraße nachfasst, entscheidet sich kurzfristig.

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