Fußball-Testspiel

KSC: Viel Dampf, aber zu wenige Tore

Fußball Testspiel Kiersper SC SC Drolshagen
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Immer mit vollem Körpereinsatz: Lukas Finke, Torschütze zur 1:0-Führung des Kiersper SC.

Wäre die Partie des Kiersper SC gegen den SC Drolshagen am Mittwochabend ein Meisterschaftsspiel gewesen – die Volmestädter hätten sich im Anschluss wahrscheinlich mächtig geärgert. In der Schlussminute kassierte der KSC durch einen von Christian Rieder verwandelten Handelfmeter noch den 1:1-Ausgleich.

Indes: Es war „nur“ ein Testspiel, und so stand das nackte Endergebnis für KSC-Coach Marco Carbotta nicht an erster Stelle. Aus gutem Grund: Über weite Strecken der Partie hatte der KSC gegen den erstaunlich defensiv operierenden Landesligisten nämlich das Spiel bestimmt, schlug speziell in der zweiten Hälfte aus seinem deutlichen Übergewicht aber kein Kapital mehr.

Doch der Reihe nach: Schon vor der Pause hatten die klassentieferen Gastgeber mehr vom Spiel, schafften es aber zunächst nicht, einen konsequenten finalen Pass zu spielen, um echte Torchancen zu kreieren. Das machte Drolshagen besser. Gleich dreimal war es Johannes Knorn (14./28./31.), der entweder knapp verzog oder an Kierspes Keeper Mike Wrob-lewski scheiterte. Gleich die erste Chance der Hausherren führte dann zum 1:0 (32.). Lukas Finke umkurvte nach kraftvollem Antritt SCD-Keeper Tom Gummersbach und schob ein.

Carbotta: „So gespielt, wie ich mir das vorstelle“

So ging es auch in die Pause, aus der der KSC mit viel Dampf kam. „Da haben wir so gespielt, wie ich mir das vorstelle“, lobte Marco Carbotta im Nachgang die nun sehr hohe Laufbereitschaft und Ballstafetten seiner Truppe. Vor allem über den eingewechselten „Momo“ Chamkha und Richard Dissing tauchte der KSC immer wieder gefährlich vor dem Drolshagener Tor auf. Allein: Der zählbare Erfolg fehlte, obwohl es ein halbes Dutzend guter bis bester Chancen war, die sich die Carbotta-Elf nun herausspielte.

Und so passierte das, was in diesen Fällen manchmal eben passiert: In einen der wenigen gefährlichen SC-Angriffe grätschte Aslanidis hinein, spielte das Leder unstrittig mit der Hand, so dass Referee Stefan Mühl (Lüdenscheid) ohne zu zögern auf Strafstoß entschied, der dem Landesligisten den unterm Strich schmeichelhaften Ausgleich brachte.

Weiter geht es für den KSC am Wochenende mit einem „Doppelschlag“, wobei die Samstags-Partie gegen den SSV Süng (16.30 Uhr, Felderhof) auf wackligen Füßen steht. Am Sonntag (13 Uhr, Kreuzbergstadion) gastiert der KSC dann bei der SpVg. Olpe.

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