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Lars Scheerer zur Premiere zufrieden

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Von: Axel Meyrich

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Fußball-Kreisliga A: TuS Grünenbaum
Erster Einsatz für den TuS Grünenbaum: Gerd Schulte (re.) und Lars Scheerer. © Axel Meyrich

Kontrastprogramm für die Fußballer des Kiersper SC und des TuS Grünenbaum: Zu Wochenbeginn noch Training bei mehr als 35 Grad, am Donnerstag dann ein Testspiel bei Sauerländer Landregen und 15 Grad. 

Kierspe - Am Ende eines vor allem in der ersten Hälfte durchaus flotten Vergleichs stand ein 4:1 (3:1)-Sieg der klassenhöheren Gastgeber zu Buche, doch auch Grünenbaums Lars Scheerer war ob der Vorstellung seiner neuen Truppe zufrieden.

„Absolut okay“, befand Scheerer, der zusammen mit seinem ebenfalls von Rot-Weiß Lüdenscheid gekommenen „Co“ Gerd Schulte eine knappe Stunde lang das Geschehen lautstark von der Seitenlinie dirigiert hatte, um am Ende auch noch selbst ins Geschehen einzugreifen.

Auf dem Felderhof-Kunstrasen präsentierte sich der TuS zum Start defensiv gut organisiert, verschob konsequent und machte die Räume vergleichsweise eng. Wenn sich die Kreisch-Elf indes kleine Fehler leistete, dann wurde es direkt gefährlich. Wie in Minute zehn, als Lukas Finke nicht konsequent attackiert wurde und aus halbrechter Position zur Führung einnetzte. Bitter aus KSC-Sicht: Nach nur zwölf Minuten wurde der ohnehin schmal besetzte Kader weiter dezimiert. Tayfun Öztürk schied mit einer Oberschenkelzerrung aus.

Kochta trifft mit dem Pausenpfiff

Ein Doppelschlag sorgte dann nach einer halben Stunde für klare Verhältnisse. Leo Becker nach einer Ecke (Gerd Schulte: „Solche Laufwege müssen wir besser verteidigen“) und vor allem Fathi Temel nach schöner Doppelpass-Stafette stellten auf 3:0.

Kierspe hatte deutlich mehr Ballbesitz, Grünenbaum konterte indes nadelstichartig gefährlich – vor allem über Marin Matic, der erst in letzter Sekunde Stichvachtaras geblockt wurde (14.), dann per Kopf nur die Latte traf (42./Kalpakis hatte womöglich noch die Fingerspitzen am Ball) und in der 45. Minute im Strafraum gehalten wurde. Den fälligen Elfmeter versenkte Richard Kochta zum 3:1-Pausenstand aus Kiersper Sicht.

Nach Wiederanpfiff wurde es beidseitig zerfahrener, hatten sauber herausgespielte Torchancen nur noch Seltenheitswert. Das lag auch an den vielen Wechseln, die beide Coaches – inzwischen selbst auf dem Platz stehend – vornahmen. Eine der wenigen Ausnahme: Der eingewechselte Jan Schukanov parierte in der Schlussphase eine Grünenbaumer Doppelchance zum Anschlusstreffer spektakulär, im Gegenzug verschätzte sich Daniele Mäkler, das Leder flutschte auf dem glitschigen Untergrund über den TuS-Keeper hinweg zu Lukas Finke, der über drei Umwege den Treffer zum 4:1-Endstand markierte.

Am Sonntag sind beide Teams erneut im Einsatz: Der KSC empfängt um 15 Uhr am Felderhof den A-Ligisten VfB Altena, Grünenbaum gastiert zur selben Zeit am Nattenberg bei Rot-Weiß Lüdenscheid.

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