Stöcken: Kuhlenhagen als Wendepunkt

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Plant den Neustart: Janni Giontas.

Schalksmühle - Das erste Spiel auf einem eigenen Kunstrasen: Ein gemeinhin besonderer Moment für die Vereinschronik, auch beim TuS Stöcken-Dahlerbrück. In der Chronik werden einmal die Namen Schubel, Awiszus oder Harcks stehen, auch Linßen, Knop, Bröker oder Pieper.

Sie haben am Sonntag das Trikot des TSD auf der neuen Plastikwiese in Kuhlenhagen getragen und 0:7 gegen Neuenrade verloren. Der Kunstrasen-Start als Sinnbild für den Niedergang beim Verein, der vor gerade drei Jahren mit dem Bezirksliga-Aufstieg den größten Erfolg der Vereinshistorie bejubelte. Nun hat der TSD den so lang ersehnten neuen Platz, steigt aber in die Kreisliga B ab. Zum Start in Kuhlenhagen durfte noch nicht einmal das Personal ran, was das aktuell beste des Vereins ist, sondern jenes, was alleine nicht einmal die Kreisliga C gehalten hätte. Immerhin das ist dem TuS Stöcken durch den legalen Teamtausch zwischen den Klassen noch gelungen – eine Zukunft mit zwei Teams in der B- und der C-Liga zu sichern...

Kuhlenhagen soll zum Wendepunkt werden. Janni Giontas – der neue Trainer, der schon einmal ein starkes Team beim TSD geformt und trainiert hat – schaute sich am Sonntag schon mal seinen neuen Trainingsplatz an. „Ein zweiter Kreisch“, stellte Giontas ob der Windstärke fest und spielte mit dem eigenen Nachwuchs auf der Naturwiese neben dem Platz. Im Juni geht es für Giontas erst mal in den Urlaub – und dann wird beim TSD die Reset-Taste gedrückt.

Eine ganze Reihe von Rückkehrern

Für den Neustart versammelt der neue alte Trainer neues altes Personal um sich. So kehrt vom TuS Grünenbaum Moreno Privitera zurück, von TuRa Brügge Thorsten Haase und Björn Seemann, vom LTV 61 Ex-Trainer Felix Langerbein (als Spieler), dazu kommt Youngster David Maus und mit Christian Riedel wahrscheinlich noch ein Rückkehrer. „Viele von ihnen haben zuletzt gar nicht mehr richtig gespielt“, sagt Giontas und dämpft die Erwartungen – immerhin aber hat er Erfahrung und Qualität für die Kreisliga B. Vielleicht nicht für eine direkte Rückkehr, aber für eine Konsolidierung allemal.

Ein prosperierender Nachwuchs und dazu Seniorenteams, die auch mal wieder ein Spiel gewinnen können. In Kuhlenhagen soll für den TSD in der Tat ein neuer Wind wehen.

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