Abschied nach 17 Jahren für Frank Schmidtke

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Der Chef und sein (ehemaliger) Stellvertreter: Klaus Scharf (li.) verabschiedete beim Staffeltag in Halver nach 17 Jahren Kreisvorstandstätigkeit Frank Schmidtke.

Halver - Nach 52 Minuten war alles vorbei. Der Staffeltag 2015 des FLVW-Kreises Lüdenscheid, der am Dienstag im Halveraner Kulturbahnhof stattfand, war vor allem eines: geprägt von Einmütigkeit und Sachlichkeit.

Und so stand ein Mann im Mittelpunkt des Abends, der eben jene zurückhaltende Sachlichkeit in der Vorstandsarbeit über lange Jahre wie kaum ein anderer verkörpert hat. Der stellvertretende Kreisvorsitzende Frank Schmidtke wurde nach 17 Jahren im Amt auf eigenen Wunsch verabschiedet. Seit 1998 hatte sich Schmidte vorwiegend um die Kreisspruchkammer, Beratung bei Vereingründungen und Satzungsfragen gekümmert – gestern gab es aus den Händen des Kreisvorsitzenden Klaus Scharf einen Gutschein als Abschiedsgeschenk und Applaus der Vereinsdelegierten. „Du wirst uns fehlen“, gestand Scharf, „wir lassen Dich nur ungern gehen.“

Kreisfußballobmann Georg Heimes hatte zuvor den Blick zurückgeworfen auf eine Saison „ohne großartige Höhepunkte“. Aufregend sei allenfalls das Geschehen in der Bezirksliga 5 – mit dem Abstieg des SC Lüdenscheid und dem überraschend verpassten Aufstieg des Kiersper SC – gewesen.

Schiri-Soll: Es wird teuer für die Vereine

Stichwort Auf- und Abstieg: Die Regelung für die bevorstehende Saison 2015/16 wird am kommenden Freitag auf der Internetseite des FLVW-Kreises Lüdenscheid veröffentlicht. Im schlimmsten Fall – nämlich bei drei Absteigern aus der Bezirksliga – gibt es auch drei Absteiger von der Kreisliga A in die Kreisliga B. Die übrigen Konstellationen sind einerseits von der Zahl der Absteiger aus der Bezirksliga, andererseits aber auch von der Frage abhängig, ob der Lüdenscheider A-Liga-Meister nach den erneut notwendigen Relegationsspielen in die Bezirksliga aufsteigt.

Eine wichtige Neuerung mit Blick auf das Schiedsrichter-Soll überbrachte Georg Heimes den Vereinen zum Ende der Versammlung. Maßnahmen wie Nicht-Genehmigung von Turnieren gibt es bei Nichterfüllung des Schiedsrichter-Solls nicht mehr, dafür geht es den Clubs konsequent ans Geld. Für jeden fehlenden Referee sind in der Kreisliga 250 Euro (Landes-/Bezirksliga: 300 Euro) zu berappen. Sollte ein Verein das Schiedsrichter-Soll nicht zu 60 Prozent erfüllt haben, wird das Ordnungsgeld um 50 Prozent für jeden fehlenden Referee erhöht.

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