Stadtderby im Kreispokal: Der Underdog brennt lichterloh

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Routinier Olaf Skora (am Ball) und der FC Altena 69 fordern in der 2. Kreispokal-Runde den Stadtrivalen VfB Altena heraus.

Im Fußballkreis Lüdenscheid geht’s mit der 2. Runde im Krombacher-Kreispokal weiter: Acht Partien stehen in dieser Woche auf dem Programm. Darunter das prestigeträchtige Derby in der Burgstadt zwischen dem FC Altena 69 und dem VfB Altena.

Altena -  Der C-Ligist aus Dahle ist heiß wie Frittenfett und hat in Zeiten der Pandemie sämtliche Vorkehrungen getroffen, damit das Pokal-Derby gegen den Stadtnachbarn VfB am Dienstagabend (19 Uhr, Sportplatz Lindscheid) sicher und unter Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen über die Bühne gehen kann. Maximal 350 Zuschauer sind zugelassen – und die könnten es möglicherweise auch werden. „Wir haben bereits über 200 Karten verkauft. Es wird an der Abendkasse aber noch Karten geben“, sagt Mirco Glörfeld.

Der FC-Spielertrainer weist darauf hin, dass Anhänger von VfB und FC in „Blöcken“ getrennt werden und zudem die zur Verfügung stehenden Parkplätze knapp werden könnten. Eine zeitige Anreise sei daher zu empfehlen.

Zurück zum Sportlichen: Die Favoritenrolle geht eindeutig an den A-Ligisten, die 69er aber wollen dem Rivalen so lange wie möglich die Stirn bieten und hoffen freilich auch auf eine Überraschung. „Für uns ist die Meisterschaft wichtiger als der Pokal. Unser Ziel ist in dieser Saison ganz klar der Aufstieg in die B-Liga. Aber wir werden gegen den VfB alles raushauen, was geht“, betont Glörfeld, der personell allerdings verletzungsbedingt nicht aus dem Vollen schöpfen kann.

Am Sonntag gelang dem FC 69 in der C-Liga mit einem 5:0 beim FC Portugues Lüdenscheid der dritte Sieg im fünften Spiel. Mit elf Punkten sind die noch unbesiegten Dahler, die in der ersten Pokalrunde den B-Ligisten TuS Versetal aus dem Wettbewerb kegelten, noch unbesiegt. Der VfB ist im Kreisoberhaus mit fünf Punkten aus fünf Spielen Tabellenzwölfter und musste sich am Sonntag beim TSV Lüdenscheid nicht nur über den 2:2-Ausgleich in der sechsten Minute der Nachspielzeit ärgern, sondern auch über die Roten Karten gegen Messina und Skerath sowie über die „Ampelkarte“ für Schroer.

„Das war wieder ärgerlich, weil wir auch in Unterzahl besser waren als der Gegner. Man muss aber auch nicht alles auf den Schiri schieben“, sagt VfB-Trainer Christian Weiß, für den das Pokalduell in Dahle nun zu einem „ungünstigen Zeitpunkt“ kommt. Sechs Akteure werden dem VfB fehlen. „Das müssen wir kompensieren“, sagt Weiß. „Für die ist dieses Spiel ein Großereignis. Wir unterschätzen sie nicht und haben auch Respekt, aber alles andere als ein Sieg zählt für mich nicht“, so der VfB-Trainer, für den die Meisterschaft klare Priorität hat: „Am Sonntag gegen Linscheid ist wichtiger.“

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