Nachrodter Siegesserie gerissen

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Christopher Fanieng (links) traf für die SpVgg zum 1:1.

Menden - Die Siegesserie der SpVgg Nachrodt im Iserlohner Fußball-Kreisoberhaus ist gerissen. Der Tabellenvierte musste sich am Dienstagabend bei der Zweitvertretung des BSV Menden trotz einiger dicker Torchancen mit einem 1:1 (0:0)-Unentschieden begnügen.

In einer insbesondere nach der Pause intensiv bis bissig geführten Partie zeichnete sich SpVgg-Torhüter Psotta in Minute 7 gegen einen Schuss von Nils Klett erstmals aus, auf der Gegenseite besaß Mynarek nach einem Angriff über Langer und Sedlaczek die erste nennenswerte Möglichkeit der Grün-Schwarzen, die nach etwa 20 Minuten das Geschehen kontrollierten und zu ihrem Rhythmus fanden.

Mit einer starken Parade verhinderte der sichere BSV-Schlussmann Jan Klett gegen Fanieng den ersten Einschlag (27.), kurz vor dem Pausenpfiff hatte Klett dann schlichtweg Glück. Langer servierte nach einem Angriff über die linke Außenbahn tafelfertig für Ademi, der das Kunststück vollbrachte, die Kugel aus sechs Metern freistehend über den Kasten zu jagen. Die SpVgg hätte führen müssen nach den ersten 45 Minuten, es ging aber torlos in die Kabine. 

Nach dem Seitenwechsel setzte Fanieng das Spielgerät mit einem Distanzschuss knapp neben das Gestänge (51.), keine 60 Sekunden später scheiterte Crummenerl aus der zweiten Reihe an Klett. Danach fanden die Mendener wieder besser ins Spiel und gingen mit ihrer ersten Chance nach der Pause prompt in Führung. Nach einem Freistoß drückte Kümper den Ball per Kopf zum zu diesem Zeitpunkt schmeichelhaften 1:0 über die Linie (63.). Vier Minuten später war es SpVgg-Zerberus Psotta, der gegen Nils Klett den zweiten Einschlag verhinderte.

Die Nachrodter ackerten weiter und drängten auf den Ausgleich, den Fanieng nach Zuckerpass von Nau auch erzielte – 1:1 (72.). Kurz darauf sah Mendens Schmitte wegen wiederholten Foulspiels die „Ampelkarte“, sodass die SpVgg die Schlussphase in Überzahl bestritt. Zwingend wurde sie aber nicht mehr und hatte sogar noch Glück, dass Ziegler bei der letzten BSV-Chance in höchster Not auf der Torlinie klärte (85.).

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