Zuversicht bei den Lüdenscheider Bezirksligisten

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Sorgte zuletzt für viel Druck über den linken Offensivflügel des Sport-Club Lüdenscheid: Sebastian Klein ist am Sonntag mir dem SC bei der SG Hickengrund zu Gast.

LÜDENSCHEID -  Drei Auswärtsaufgaben zum Hinrundenfinale, dennoch gehen die Lüdenscheider Fußball-Bezirksligisten recht zuversichtlich ins Wochenende.

Die höchste Hürde türmt sich am Sonntag sicher vor dem bestplatzierten Bergstadt-Klub, dem Aufsteiger Sport-Club auf: Die Wohlpart-Elf ist in Bürbach (14.30 Uhr, Sportplatz Hoorwasen) bei der SG Hickengrund zu Gast. Im Nachbarschaftsduell des Tabellensechsten beim Rangfünften sieht der SCL-Trainer die Aufgabe zwar als sehr schwierig, aber auch nicht unlösbar an. Zwar haben die Hickengrunder mit ihrer starken Offensive eine beeindruckende Bilanz der vergangenen acht Punktspiele mit sechs Siegen, einem Remis und nur einer Niederlage vorzuweisen, aber auch die Gäste kommen selbstbewusst zu den „Hicken“: Gelang zuletzt doch ein Heimerfolg über den Tabellenvierten Germania Salchendorf. Und deshalb will der Sport-Club auch die lange Heimreise aus dem Dreiländereck von Nordrhein-Westfalen, Hessen und Rheinland-Pfalz nicht mit leeren Händen antreten.

Während aber selbst eine Niederlage für den SC keinen Beinbruch bedeuten würde, sieht’s beim ehemals ambitionierten Nachbarn Rot-Weiß ganz anders aus: Nach sieben sieglosen Spielen haben Trainer Robert Krumbholz und seine Mannen zwar keineswegs Mut und Glauben an eigene Stärke verloren, stehen aber mit dem Rücken zur Wand: Geht auch die Partie beim FSV Gerlingen (14.30 Uhr, Bieberg-Stadion) verloren, kann der erste Abstiegsplatz bedrohlich nahe ans geschrumpfte RWL-Aufgebot heranrücken, doch daran verschwenden die Lüdenscheider im Vorfeld keinen Gedanken, sondern wollen vielmehr ihre Chancen besser nutzen als zuletzt bei der Heimniederlage gegen Netphen.

Und auch der Tabellenvorletzte SV Hellas sagt der Liga vorweihnachtlich noch einmal den Kampf an. Zum Hinrundenfinale gastieren die Bergstädter am Sonntag ab 14.30 Uhr auf dem Sportplatz „In der Wending“ bei Fortuna Freudenberg. Spielerisch, kämpferisch und vom Zusammenhalt her ging es für die Mannschaft des Interims-Trainergespanns Filippos Parlakoglou/Stelianos Palestidis zuletzt zwar zweifellos bergauf, was sich aber noch nicht in Ergebnissen dokumentierte. Beim 1:2 gegen den TSV Weißtal waren die Hellenen ganz nah dran, mehr aber nicht. So beträgt der Rückstand für den Tabellenvorletzten zum ersten Nichtabstiegsplatz weiterhin acht Zähler, und diesen gilt es bis zur Winterpause möglichst zu minimieren, um im neuen Jahr mit dann einigen personellen Ergänzungen noch eine Aufholjagd starten zu können. Vier Punkte hat Parlakoglou der Mannschaft für die Jahresausklangs-Partien in Freudenberg und gegen die FSV Werdohl II ins Aufgabenbuch geschrieben, von daher ist verlieren nunmehr verboten. „Freudenberg schätze ich als die schwierigere Aufgabe ein“, könnte der Vereinsboss mit einem Teilerfolg im Siegerland aber sehr gut leben. - jig/Ku

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