Fußball-Landesliga

Zejnullahu nimmt FSV-Kicker in die Pflicht: "Verlieren verboten!"

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Jannik Benger (r.) und die FSV Werdohl treffen in Drolshagen auf den dritten Aufsteiger.

Werdohl – Gegen die Aufsteiger TuS Langenholthausen (1:2) und SpVg Hagen 1911 (3:4) hat die FSV Werdohl ihre ersten beiden Landesliga-Punktspiele verloren. Auch am 3. Spieltag treffen die Lennetaler am Sonntag (15 Uhr, Sportplatz Am Buscheid) auf einen Liga-Neuling.

Vor dem Gang zum SC Drolshagen gibt FSV-Trainer Fitim Zejnullahu nun unmissverständlich die Richtung vor: „Für uns gilt: Verlieren verboten!“ Um der Musik nicht von Beginn an hinterherzulaufen und frühzeitig unter Druck zu geraten, benötigen die Werdohler allmählich Zählbares. Mindestens ein Pünktchen soll es am Sonntag sein beim Meister der Bezirksliga 5, der am 26. Mai erstmals den Landesliga-Aufstieg bejubelte. 

„Drolshagen ist auch Aufsteiger. Aber im Gegensatz zu Langenholthausen und Hagen kommen sie mehr über den Teamspirit. Sie spielen schon längere Zeit mit der fast gleichen Mannschaft. Da wächst etwas zusammen. Es ist eine gute Truppe, die es versteht, als Team aufzutreten“, sagt Fitim Zejnullahu, der dem SCD Respekt zollt und ihn in der zurückliegenden Saison einmal beobachtete. Trumpf der „Dräulzer“ in der Aufstiegssaison war im packenden Zweikampf mit dem SV Ottfingen sicherlich die mannschaftliche Geschlossenheit. 

Und die eingespielte Einheit, die den Aufstieg realisierte, ist komplett zusammengeblieben. Abgänge gab es nicht im Team von Trainer Holger Burgmann, dessen junges Aufgebot mit den Neuzugängen Tobias Brüser (GW Elben), Eduard Redel (SV Dahl-Friedrichsthal), Eike Stute-Sönnecken (SG Rhode/Biggetal) und den Youngstern Marek Franzek und Leon Bieker nun breiter daherkommt. Zum Auftakt trennte sich der SC Drolshagen in einem mitreißenden Derby von den VSV Wenden 3:3 unentschieden, das erste Auswärtsspiel bei den hoch gehandelten Rot-Weißen aus Erlinghausen ging nach 1:0-Führung noch knapp mit 1:2 verloren. 

Gesperrter Bektas nur als Zaungast

Nach diesen ersten 180 Landesliga-Minuten bleibt festzuhalten, dass der SCD mithalten kann in dieser Liga, in die er gekommen ist, um zu bleiben. „Es wird ein hartes Stück Arbeit“, betont Fitim Zejnullahu, der nach den Niederlagen in Langenholthausen und gegen Hagen 11 die positiven Dinge herausstrich und eine, wenn auch kleine, Entwicklung im Spiel seiner Elf erkannte. 

In Drolshagen zählt für die FSV nun allein das nackte Ergebnis, soll mindestens der erste Punkt verbucht werden. Verzichten muss Zejnullahu wie schon gegen die „Elfer“ aus Hagen auf die Urlauber Sedlaczek, Klippert und Klazoglou. In den Urlaub verabschiedet hat sich nun auch Melih Akdeniz, während Mehmet-Ali Bektas am Buscheid nur Zaungast sein wird. Für seine Rote Karte vor Wochenfrist wurde der Stürmer für vier Pflichtspiele gesperrt. Dafür kehren Kosta Sarris, der Akdeniz auf der Position des Linksverteidigers ersetzen könnte, und Innenverteidiger Christopher Fanieng ins FSV-Aufgebot zurück.

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