TuS Neuenrade holt Sercan Sahin

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Nach dem turbulenten Saisonausklang mit der 3:4-Pleite bei Phoenix Halver wollen die rot-weißen gekleideten Kicker des TuS Neuenrader in der kommenden Spielzeit wieder in die Top 5 des A-Liga-Tableaus vorstoßen.

Neuenrade - Die Personalplanungen beim Lüdenscheider Fußball-A-Kreisligisten TuS Neuenrade schreiten voran. Mit Sercan Sahin vom Iserlohner A-Kreisligisten Menden Türk kommt ein Defensivspezialist in die Hönnestadt, wie TuS-Sportchef Oliver Maiwurm am Mittwoch mitteilte.

Sahin war im vergangenen Sommer vom B-Ligisten Eyüp Werdohl zur FSV in die Landesliga gewechselt, hatte am Riesei seine Zelte aber schon nach wenigen Wochen wieder abgebrochen, um den Transfer nach Menden zu forcieren. „Sercan ist ein richtig guter Spieler im Defensivbereich, passt auch charakterlich gut in unsere Mannschaft“, äußerte Maiwurm über Sahin, der vornehmlich in der Innenverteidigung eingesetzt wird.

Zuvor standen bereits die Zugänge von Marvin Höft (SSV Küntrop), Christian Maas (RW Lüdenscheid), Lars Pfeifer (TuS Herscheid) sowie Marvin Knipps und Tim Lüdtke (eigene Jugend) fest. Dem stehen die Abgänge von Rinor Ademi (VfB Altena) und Patrick Tierney (TuS Plettenberg) gegenüber.

Derweil haben die Neuenrader Verantwortlichen wenige Tage nach dem abschließenden Saisonspiel bei Phoenix Halver (3:4) eine erste Saisonbilanz gezogen. „Die Hinrunde war ja gar nicht schlecht“, resümierte Maiwurm. Zur Saisonhalbzeit stand der TuS auf dem vierten Tabellenplatz, hatte lediglich vier Partien verloren. In der Rückserie kamen doppelt so viele Niederlagen hinzu, so dass die Elf des scheidenden Spielertrainer Sahin Murat in der Endabrechnung auf Rang sieben einlief.

Immer wieder hatten Murat und der Sportliche Leiter in den vergangenen Wochen eine mangelhafte Trainingsbeteiligung moniert. „Was mich geärgert hat, war die schlechte Einstellung am Ende“, betonte Maiwurm noch einmal nachdrücklich. Sahin, dem in der neuen Saison Eddie Fatnassi auf der Trainerposition nachfolgen wird, wollte der Sportchef jedoch keinen Vorwurf machen. „Er hat meines Erachtens einen tollen Job gemacht, alles versucht, um die Jungs weiter zu begeistern.“

Künftig sollen außersportliche Aktivitäten den Teamgeist stärken. Ob Sahin in Neuenrade weiter als Spieler zur Verfügung steht, ist offen. Trainer wird er vorerst nicht – auch bei keinem anderen Verein. „Es ist besser, wenn man sich auf eine Sache konzentrieren kann“, sagte Sahin, der sich die Option offen hält, sich als Spieler einem anderen Klub anzuschließen.

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