Fußball

Freundschaftlicher Derbytag

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Das Bezirksliga-Team des TuS Plettenberg um Kosta Sarris (rechts) trifft im Rahmen des Derbytages ab 15.30 Uhr auf die „Erste“ des SC.

Dreimal das Stadtderby TuS gegen SC an einem Tag, das wird es am Sonntag, 18. Juli, im Lennestadion geben. Der Derbytag, wie ihn die Verantwortlichen beider Klubs nennen, steht aber nicht im Zeichen des sportlichen Prestiges, ganz im Gegenteil. „Der Derbytag soll unter einem freundschaftlichen Aspekt stehen“, betont Markus Hildebrandt, Sportlicher Leiter des Fußball-Bezirksligisten TuS Plettenberg.

Plettenberg - Seit dem Frühjahr 2020 machen TuS und SC Plettenberg im oberen Nachwuchsbereich mit einer Jugendspielgemeinschaft (JSG) gemeinsame Sache. „Wir wollen in Plettenberg noch mehr zusammenarbeiten“, betont Markus Hildebrandt, der sich sehr darüber freut, dass es nach überaus langer Corona-Zwangspause beide Vereine geschafft haben, nun einen Derbytag im Rahmen der Saisonvorbereitung der Seniorenteams auf die Beine gestellt zu haben. Auch Andreas Barnewitz, Vorsitzender des SC Plettenberg, findet die Idee dieses Tages klasse. „Wir haben diese Idee zusammen ausgebrütet. Es ist ein Schritt, sich aneinander anzunähern“, so Barnewitz. Den Mannschaften, die am 18. Juli gegenneinader antreten werden, wolle man vorab mit auf den Weg geben, dass der Derbytag einen freundschaftlichen Charakter habe und falscher Ehrgeiz absolut fehl am Platz sei.

Beginnen wird dieser prall gefüllte Fußballtag am 18. Juli um 11 Uhr mit dem Duell der Drittvertretungen. Die „neue alte Dritte“, so formuliert es Markus Hildebrandt, des TuS Plettenberg trifft auf die dritte Mannschaft des SC, ab 13 Uhr folgt das Derby zwischen der in der B-Liga kickenden U23 der Blau-Gelben gegen die C-Liga-Reserve von der Elsewiese. Sportlicher Höhepunkt des Tages soll dann ab 15.30 Uhr die Partie der Erstvertretungen, also der Vergleich zwischen dem TuS-Bezirksliga-Team und der in der A-Liga spielenden SC-Mannschaft sein.

Nach dem schrecklichen Kollaps von Christian Eriksen, Nationalspieler Dänemarks, bei der Europameisterschaft soll der Derbytag zudem dazu dienen, Geld zu sammeln für die Anschaffung zweier Defibrillatoren. Ein „Defi“ soll zukünftig im Lennestadion, einer im Stadtstadion Elsewiese für den Notfall zur Verfügung stehen. Da sich die Kosten für einen Defibrillator auf mehr als 1000 Euro belaufen können, hoffen die Verantwortlichen beider Klubs auf möglichst viele Zuschauer beim Derbytag. Eintritt wird zwar nicht erhoben, im Lennestadion aber wird um freiwillige Spenden gebeten. Der Erlös aus dem Verkauf von Speisen und Getränken soll ebenfalls in die Anschaffung der Defibrillatoren fließen.

„Wir würden uns natürlich auch darüber freuen, wenn das eine oder andere Unternehmen in Form von einer Spende diese gute und wichtige Sache mit den Defibrillatoren unterstützen würde“, verdeutlicht Markus Hildebrandt.

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