Fünf Tore zur Tabellenführung in der Bezirksliga 5

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Konzentration und höchste Anspannung: Mark Sattler, Schütze des fünften Tores (rechts), und Lars Scheerer setzten sich mit RWL gegen Niederschelden mit 5:2 durch.

Lüdenscheid -  Revanche geglückt: Ein Jahr nach der 2:5-Einstandsschlappe beim SuS Niederschelden schickte RW Lüdenscheid den gleichen Gegner mit exakt dem gleichen Resultat vom Nattenberg-Kunstrasen auf den Heimweg und katapultierte sich an die Tabellenspitze der Fußball-Bezirksliga 5.

Vorne ganz stark, hinten noch mit viel Luft nach oben – so präsentierten sich die Rot-Weißen am Sonntag nicht einmal 100 Fans bei miesem Wetter in der Bergstadt. „Für ein richtig gutes Spiel waren die äußeren Umstände einfach zu widrig“, haderte RWL-Trainer Marco Sadowski mit dem rutschigen Geläuf, dem er auch die eine oder andere Unsicherheit in der Abwehrzentrale zuschrieb.

Die Gäste hatten derweil in Schiri Buschmann (Lennestadt) den vermeintlichen Sündenbock für die Schlappe ausgemacht, mit dessen Abseitsentscheidungen sie – zumindest beim zweiten RWL-Tor – nicht einverstanden waren und in Minute 56 vergeblich einen Elfmeter (wohl Brackmann gegen Daub) gefordert hatten.

Rot-Weiß kontrolliert die Partie

Am Verdienst des RW-Erfolges indes gab’s keine Zweifel: Die Rot-Weißen begannen sehr stark, kontrollierten die Partie und hätten schon nach zwei Minuten durch Schönrath nach toller Kombination in Führung gehen müssen. Wie so oft in der Folge über den starken rechten Flügel mit Dunkel und Scheerer vorbereitet, über den dann auch das Führungstor von El Alami (12.) eingeleitet wurde. Scheerer, El Alami und Klukowski legten nach viel Leerlauf Schönraths 2:0 (33.) auf, doch fortan wackelte die RW-Abwehr. Als Schelden den langen Pass nicht diagonal, sondern zentral spielte, sah Katsaros nicht gut aus, Sommer und Brackmann konnten das 1:2 Daubs nicht verhindern (39.).

Gastgeber kommen hellwach aus der Kabine

Aus der Kabine kam RWL hellwach: Dunkels Kopfball flog noch knapp vorbei, doch Klukowski traf nach Katsaros’ weiter Vorlage zum 3:1 (51.). Neun Minuten später war die Spannung zurück: Schölers Pass nahm der agile Kanzi auf, umkurvte gleich vier RWLer und bereitete Avcis erneutes Anschlusstor vor (60.). Doch RWL hatte den längeren Atem: Sommers Schuss entschärfte Keeper Lillich, doch der eingewechselte Güzelcümbüs nutzte den Pass des starken Schönrath (71.) zum 4:2 und nur zwei Minuten später legte der auch Sattler zum 5:2 auf.

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