Finalgegner des RSV Meinerzhagen wird gesucht

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Zuletzt in Hohenlimburg hinterließen die Rot-Weißen beim 1:0 Sieg einen guten Eindruck. Daran soll gegen die FSV angeknüpft werden.

Lüdenscheid - Nachdem sich Oberligist RSV Meinerzhagen bereits am 5. August durch ein 4:0 beim Bezirksligisten Kiersper SC als erste Mannschaft für das Endspiel im Krombacher-Kreispokalwettbewerb qualifiziert hatte, wird am Freitagabend der Endspielgegner des Topfavoriten und Titelverteidigers gesucht: Ab 20 Uhr stehen sich auf dem Nebenplatz des Nattenberg-Stadions die künftigen Landesliga-Kontrahenten Rot-Weiß Lüdenscheid und FSV Werdohl gegenüber.

Nach fünf absolvierten freundschaftlichen Vergleichen mit Gegnerschaft aus der Kreisliga A, Bezirksliga und Westfalenliga, die allesamt gewonnen wurden, ist es für Cheftrainer Bayram Celik das erste Pflichtspiel mit seiner neuen Mannschaft: „Natürlich ist da eine gewisse Portion Anspannung und Nervosität im Spiel, das will ich gar nicht verhehlen. Insgesamt aber überwiegt eindeutig die Vorfreude, sowohl bei mir als aus den Spielern.“ Der bisherige Eindruck der Vorbereitung ist für Celik ein überwiegend guter: „Was das Training angeht, würde ich gar ein sehr gut verteilen. Die Jungs sind willig, geben Gas, es macht richtig Spaß. Bei den Testspielen waren zwei richtig schlechte dabei, die letzten beiden gegen Rüblinghausen und Hohenlimburg allerdings zeigten einen deutlichen Aufwärtstrend. Luft nach oben gibt es aber immer noch, aber wir haben ja auch noch gut zwei Wochen bis zum Meisterschaftsstart.“

Dass sich die FSV in einem nicht einfachen Prozess des Neuaufbaus befindet, ist dem RWL-Übungsleiter natürlich nicht verborgen geblieben. Von daher akzeptiert er die auch die Favoritenrolle („Das Finale muss unser Ziel sein“), hebt aber auch warnend den Finger: „Man braucht doch nur in den Kreis Olpe zu gucken, was sich da am Mittwoch im Pokalhalbfinale abgespielt hat. Da kickt A-Ligist Türk Attendorn den Oberligisten Finnentrop nach Elfmeterschießen aus dem Wettbewerb.“ Von daher fordert er eine tadellose Einstellung von Beginn an ein, setzt personell auf die Spieler des Kaders, die zuletzt regelmäßig trainieren konnten und frei von jeglichen Wehwechen sind. Wer das Tor hüten wird – Jonas Brackmann und Jan Reischel hatten sich bis dato abgewechselt, entscheidet Celik kurzfristig.

„Wir freuen uns auf dieses Spiel, das der erste Härtetest ist. Man wird sehen, wer sich wie entwickelt hat in den letzten Wochen. Ich bin jedenfalls gespannt darauf, wie wir es hinkriegen, wenn es um etwas geht“, betont auch FSV-Trainer Manuel Sander vor dem ersten Pflichtspiel seines neuformierten Teams, das am vergangenen Wochenende ein Trainingslager am Riesei absolvierte. „Es mangelt überhaupt nicht an der Bereitschaft. Grundsätzlich haben wir eine sehr gute Trainingsbeteiligung, die Jungs ziehen richtig gut mit. Die Entwicklung geht in die richtige Richtung. Natürlich brauchen wir noch Zeit, aber wir sind schon auf einem ordentlichen Weg“, so Sander.

Nach dem großen personellen Umbruch in diesem Sommer steht dem FSV-Trainer-Rückkehrer ein junges Team zur Verfügung, das sich erst noch finden muss. „Im Gegensatz zu uns hat Rot-Weiß eine eingespielte Truppe, die Favoritenrolle geht daher eher an die Lüdenscheider, die ein paar gute Jungs dabei haben. Aber klar: Wir wollen uns gut verkaufen und was auf die Beine kriegen“, so Sander, der personell nahezu aus dem Vollen schöpfen kann. Lediglich Außenverteidiger Dario Loggia, der sich im Trainingslager eine Knieverletzung zugezogen hatte, fällt aus.

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