Rot-Weiße stürmen ins Pokalfinale

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Tim Dlugolentzki (links) und die FSV Werdohl unterlagen am Nattenberg nach früher Führung noch deutlich.

Lüdenscheid - Rot-Weiß Lüdenscheid hat im Krombacher-Kreispokalwettbewerb das Finale gegen Topfavorit und Titelverteidiger RSV Meinerzhagen erreicht.

Der Landesliga-Aufsteiger setzte sich im Semifinale am Freitagabend am Nattenberg vor 240 Zuschauern gegen den zukünftigen Ligarivalen FSV Werdohl mit 7:1 (3:1) durch. Für die FSV gibt es im Kreispokal dennoch einen Nachschlag. Das Sander-Team spielt in einem „kleinen“ Finale gegen den Bezirksligisten Kiersper SC um das dritte Ticket für den Westfalenpokal, für den Rot-Weiß und RSV ohnehin schon qualifiziert waren.

Es waren noch keine 120 Sekunden gespielt, da zappelte die Kugel bereits im Netz. Nach einer Dlugolentzki-Ecke köpfte Wirbelwind Genc, der kleinste Spieler auf dem Feld, die Gäste unter freundlicher Mithilfe von RWL-Keeper Brackmann in Führung. Es war ein früher Gegentreffer, den die Rot-Weißen allerdings bemerkenswert gut wegsteckten. Angeführt vom starken Dissing drehte das Celik-Team auf, setzte die Werdohler unter Druck und kreierte zwei dicke Chancen, die Dissing aber vergab (3./9.). Und urplötzlich war auch der Gast noch einmal vorne: Genc versetzte Linneboden, sein Abschluss war allerdings eine sichere Beute für Brackmann (16.).

Dafür zappelte nur 60 Sekunden später der Ball auf der Gegenseite im Netz: Einen Freistoß von Franz wehrte Al Merebi im Strafraum mit der Hand ab, den fälligen Strafstoß verwandelte Dissing sicher. Die Qualitäten von Franz aus der Distanz schienen sich indes nicht bis zum Riesei herumgesprochen haben, und so durfte der Neuzugang immer wieder Maß nahmen. Einmal aus dem Spiel heraus und einmal per ruhendem Freistoß-Ball stellte er bis zur Pause auf 3:1 (23./35.). Die Moral und Einsatzbereitschaft beim Sander-Team war zwar auch nach dem Wechsel intakt, die Qualitätsunterschiede allerdings wurden immer deutlicher. Kapitän Dissing beseitigte mit dem 4:1 schnell letzte Zweifel, wer den Platz als Sieger verlassen würde (50.), in den folgenden gut 20 Minuten verhinderte immer wieder der gute FSV-Schlussmann Richter weitere Gegentreffer.

Als aber bei seinen Vorderleuten auch die Kräfte zunehmend schwanden, RWL derweil weiter spielfreudig aufs Tempo drückte, brachten König, Pietzner und Linneboden diese Dominanz noch mit drei weiteren Toren zum Ausdruck.

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