Fünf faule Eier in den Osternestern

Jung und Alt vereint bei RWL: A-Junior Richard Dissing (Mitte) und Routinier Lars Scheerer. Foto: Krüger

Lüdenscheid - Die 2:3 (1:2)-Heimniederlage von Fußball-Bezirksligist Rot-Weiß Lüdenscheid gegen den FC Altenhof war vermeidbar, aber auch nicht unverdient. Nach einer frühen Führung gaben die Bergstädter das Spiel durch eine schwache Leistung im Mittelfeld aus der Hand. Im zweiten Durchgang fightete sich RWL zum Ausgleich, kassierte aber postwendend das entscheidende 2:3 – das fünfte Tor nach individuellen Fehlern an diesem Tag.

Von Axel Krüger

Am Ostermontag waren die Osternester – sprich: die Tore – also gefüllt mit faulen Eiern. Das ging nach 70 Sekunden los, als FCA-Torwart Schwalbe eine Freistoßflanke im Zweikampf mit Finke nicht richtig zu fassen bekam – der A-Junior setzte nach und vollendete zum 1:0. Das Tor brachte den Rot-Weißen aber keine Sicherheit, auch, da „Sechser“ El Hadje völlig desorientiert war und es bei RWL im Nachrück-Verhalten mangelte. Die Folge: Die Gäste kamen immer besser in Schwung. Einen Schuss Bechtels parierte Brackmann (8.), Faust stand bei seinem Kopfballtor im Abseits (10.). Bei einem Rot-Weiß-Entlastungsangriff klärte Schwalbe vorm Strafraum gegen Finke (14.), dann war das 1:1 fällig: Brackmann ließ den Ball nach einer Ecke durch die Hände gleiten, Faust stand dahinter richtig (22.). Damit nicht genug: Altenhofs Solbach sprintete über links auf und davon, seine Hereingabe lenkte Dunkel mit dem Schienbein ins eigene Tor (36.).

Altenhof startet besser in die zweite Hälfte

Zwei Finke-Chancen vor der Pause (38./abgeblockt, 43./vorbei) schlossen sich Gelegenheiten für die Gäste nach dem Wechsel an: Brackmann parierte gegen Bechtel (48.) und Yildiz (51.). Nach und nach übernahm aber die Dregger-Elf das Kommando: Dissings Abschluss nach Doppelpass mit Scheerer verunglückte völlig (64.), der eingewechselte Güzelcümbüs wurde aus sechs Metern abgeblockt (69.), der zweite Joker Janssens aus gar nur vier Metern (75.). Dazwischen schoss Urbas am langen Eck vorbei (71.).

Lang ersehntes 2:2 hat nicht lange Bestand

Scheerers haltbarer Freistoß brachte das 2:2 (80.), doch das hatte keinen Bestand: 120 Sekunden später segelte ein Schildt-Freistoß von der Seitenlinie an Freund und Feind vorbei ins lange Eck. Dunkels Kopfball am Winkel vorbei war die letzte RWL-Chance (84.).

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