Die KJSK hat einen neuen Vorsitzenden

Fungiert künftig als Vorsitzender der KJSK: der bisherige Stellvertreter Ralf Willschütz.

Lüdenscheid - Die Lüdenscheider Kreisjugendspruchkammer (KJSK) hat einen neuen Vorsitzenden. Nachfolger des vor gut zwei Wochen zurückgetretenen Michael Arndt (TuS Plettenberg) ist der bisherige Stellvertreter Ralf Willschütz (VfB Altena).

Von Marc Kusche

Das ist das Ergebnis einer Gesprächsrunde, an der am Montagabend in der Geschäftsstelle des Kreises am Lüdenscheider Honsel neben den fünf verbliebenen KJSK-Mitgliedern auch Kreisvorsitzender Klaus Scharf, Georg Heimes als Vorsitzender des Kreisschiedrichter-Ausschusses und Wolfgang Kunde als Vorsitzender des Kreisjugendausschusses teilnahmen.

„Es war letztlich eine harmonische Runde mit guten Gesprächen. Zwar gab es anfangs einigen Redebedarf, weil sich die KJSK in ihren Augen unter anderem von Martin Stanczyk zu Unrecht kritisiert sah (Anmerkung der Redaktion: Der Schiedsrichter-Ansetzer hatte der KJSK im Rahmen der Jugend-Arbeiststagung Überheblichkeit vorgeworfen), zudem einige Äußerungen von Wolfgang Kunde in der Öffentlichkeit nicht richtig herübergekommen sind, doch in der Summe haben wir jetzt eine vernünftige Lösung gefunden“, war Scharf mit dem Verlauf des Abends vollauf zufriden.

War die KJSK unter Arndt ein sechsköpfiges Gremium, so ist jetzt daraus ein Quintett geworden: Neben Willschütz gehören wie gehabt Peter Schmalenbach (SC Lüdenscheid) als neuer Stellvertreter sowie als Beisitzer Silke Auras (FSV Werdohl/zuständig für die Finanzen), Siegfried Teller (TuS Neuenrade) und Ismail Zengin (TSV Lüdenscheid) der Kammer an. Und das soll auch bis Ende der Spielzeit 2014/15 so bleiben, „dann ziehen wir ein Fazit, ob wir weitermachen und eventuell noch eine sechste Person dazu holen“, so Schmalenbach.

Der Stellvertreter muss übrigens direkt bei der nächsten Sitzung für Willschütz in die Bresche springen, denn im ersten von zwei Fällen sind die B-Junioren des VfB Altena involviert, sodass Willschütz als VfB-Mitglied wegen Befangenheit nicht verhandeln darf.

Wann getagt wird, steht allerdings noch nicht fest, genau so wenig wo. „Ich denke aber, dass die Verhandlungen künftig nicht mehr in Plettenberg, sondern in Lüdenscheid stattfinden. Denn mit Ralf, Ismail und meiner Person wohnen gleich drei Kammer-Mitglieder hier, zudem liegt Lüdenscheid einfach zentraler“, will sich Schmalenbach mit seinen Kollegen jetzt um ein neues Tagungslokal bemühen. Favorisiert wird die Gaststätte „Friedrichshof“, wo auch die KSK tagt.

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