Erster Sponsorentag des TuS Ennepe

+
TuS-Chef Lutz Wengenroth (li.) und Halvers Bürgermeister Dr. Bernd Eicker (mi.) weihten die von TuS-Kassierer Ulrich Czwiklinski (re.) entworfene Spendentafel an der Friedrichshöhe ein.

Halver - Der erste Sponsorentag des TuS Ennepe, eingebettet in die Finalrunde des Langzeitturniers um den Bergmann & Partner-Cup 2014, er fand statt in locker-legerer Atmosphäre bei sommerlichem Wetter. Eingeladen hatten die Schwenker all’ jene Unterstützer des vor vier Jahren abgeschlossenen Kunstrasen-Projektes. Einerseits, um bei frisch Gezapftem und vielfältiger Verpflegung einmal „danke“ zu sagen, aber auch, um aufzuzeigen, dass an der Friedrichshöhe auch künftig beileibe kein Stillstand herrschen wird.

Von Axel Meyrich

Exemplarisch für die vielfältigen Aktivitäten rund um die FK-Söhnchen-Arena hob Lutz Wengenroth, 1. Vorsitzender des TuS, die Erneuerung der sanitären Anlagen, der Trainerhäuschen oder die permanente Pflege der Flutlichtanlage hervor. Und die nächsten Projekte befinden sich bereits in Planung: Mittelfristig soll die Flutlichtanlage auf LED-Beleuchtung umgestellt, ein Windschutz-Wall in Richtung B229 errichtet und der Parkplatz hergerichtet werden. Fazit: Trotz aller Eigenleistung werden diese Vorhaben ohne Sponsorenunterstützung nicht realisiert werden können.

"Die Stadt - das sind wir alle"

Bürgermeister Bernd Eicker hob in seiner Rede die Freizeit-Infrastruktur in Halver hervor, verwies auf die nach dem „Overather Modell“ gebauten Kunstrasenplätze in Schwenke, am Kreisch und an der Karlshöhe. „Die Stadt, das sind wir alle“, brachte es Halvers erster Bürger mit Blick auf die vielfältigen Eigenleistungen der Halveraner Vereine bei Platz- und Hallensanierungen auf den Punkt.

Gemeinsam mit Lutz Wengenroth weihte Eicker anschließend die neue Sponsorentafel des Vereins auch offiziell ein. Maßgeblich entworfen und gestaltet von TuS-Kassierer Ulrich Czwiklinski, listet die große Tafel, die direkt linker Hand im Eingangsbereich zur FK-Söhnchen-Arena hängt, alle Sponsoren und Gönner auf, die mit Geld- oder Sachspenden am Bau des Kunstrasenplatzes und der Gestaltung der Umlagen beteiligt waren.

Wenn es am Samstag in Schwenke überhaupt einen Schönheitsfehler gab, dann den Umstand, dass die Gastgeber weder im Endspiel noch im „kleinen Finale“ um Platz drei aktiv vertreten waren. „Die Woche ist sportlich nicht nach unseren Vorstellungen verlaufen“, bekannte TuS-Coach Markus Enneper am Rande des Finales freimütig. Bevor am Sonntag die Saison in der Kreisliga A mit einem Auswärtsspiel beim VfB Altena startet, soll nur noch im Training an der Feinjustierung gearbeitet werden.

Nur wenige Rückschlüsse

Der Umstand, dass der TuS Grünenbaum im Laufe der Turnierwoche zweimal „nur“ seine Reserve nach Schwenke geschickt hatte, wurde kontrovers diskutiert. Keine Frage: Gastgeber TuS Ennepe hätte lieber die starke Erstvertretung vom Kreisch in Schwenke gesehen. Gleichwohl ist auch die Sichtweise von Grünenbaum-Coach Niko Douros verständlich, aufgrund der Tatsache, dass bereits am vierten Spieltag der Saison das Duell gegen den Lokalrivalen FC Phoenix Halver auf dem Spielplan steht, in der Gruppenphase eines Vorbereitungsturniers nicht alle Karten auf den Tisch zu legen. Darüber hinaus galt: Weil viele teilnehmende Teams zum Teil stark ersatzgeschwächt antraten, blieben echte Rückschlüsse auf die am Sonntag beginnende Saison überschaubar.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare