Auftakt mit einer satten Portion Zuversicht

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Sportchef und Trainerteam des TuS Plettenberg mit den Neuzugängen (hinten von links): Markus Hildebrandt (Sportlicher Leiter), Sven Kabath, Jannick Wagner, Mehmet-Ali Bektas, Kosta Sarris sowie (vorne von links) Domenico Musella (Trainer), Kenan Uzun, Kosta Papadopoulos, Alexei Stiber und Florent Zejnullahu (spielender Co-Trainer).

Plettenberg - Es ist die bislang größte Herausforderung in ihrer noch jungen Trainerlaufbahn, Cheftrainer Domenico Musella (32) und der spielende Co-Trainer Florent Zejnullahu (31) aber gehen ihre neue Aufgabe beim Bezirksligisten TuS Plettenberg voller Vorfreude und insbesondere mit einer satten Portion Zuversicht an. „Wir haben beide richtig Bock darauf und freuen uns, dass es endlich wieder losgehen kann“, so Musella am Sonntag beim Trainingsauftakt im Lennestadion.

Die Stimmung beim offiziellen Aufgalopp der Blau-Gelben, sie hätte kaum besser sein können. Nach einer schwierigen Vorsaison in der Staffel 5, in der der TuS zum Zeitpunkt des coronabedingten Abbruchs Tabellenletzter war, soll es sportlich wieder bergauf gehen mit einer Mannschaft, die quasi in zwei Schritten ein anderes Gesicht bekommen hat.

„Den ersten Umbruch mit einigen Neuzugängen hatten wir im Winter, den zweiten Umbruch mit weiteren Neuzugängen in diesem Sommer“, betont Musella, der im Oktober 2019 den Weg zum TuS gefunden hatte und als Co-Trainer von Uwe Helmes weitere Erfahrungen sammeln konnte. Die Verantwortlichen um Sportchef Markus Hildebrandt schenkten Musella das Vertrauen, „beförderten“ den 32-Jährigen nach dem Helmes-Abschied zum Cheftrainer und stellten ihm mit „Flo“ Zejnullahu, der zuvor beim SSV Küntrop kickte, einen gestandenen Spieler mit TuS-Vergangenheit als „Co“ zur Seite.

Personell wurde in den vergangenen Monaten dann kräftig aufgerüstet bei den Blau-Gelben, steht dem neuen Trainer-Duo nun ein Kader zur Verfügung, von dem Musella und Zejnullahu voll und ganz überzeugt sind. „Wir wissen die Qualitäten dieses Kaders einzuschätzen. Wir müssen in der Bezirksliga vor keinem Gegner Angst haben. Aus meiner Sicht ist unsere Qualität so gut, dass man in jedes Spiel mit breiter Brust gehen kann“, so Musella.

Mit den „Neuen“ Kosta Papadopoulos (SG Finnentrop/Bamenohl), Kosta Sarris, Mehmet-Ali Bektas (beide FSV Werdohl), Alexei Stiber (SV Affeln), Panagiotis Saparidis (eigene A-Jugend), Kenan Uzun (SF Siegen U19), Mario Engelbertz (zuletzt vereinslos) sowie den Torhütern Sven Kabath (FC Brünninghausen) und Jannick Wagner (RW Lüdenscheid A-Jugend) wurde in allen Mannschaftsteilen aufgerüstet. „Wir haben bei den Neuzugängen aber nicht nur auf Qualität, sondern auch auf Charakter geachtet“, betont Musella. „Wir müssen die Jungs schnell zu einer Einheit formen“, ergänzt Florent Zejnullahu.

Ab sofort wird dreimal pro Woche trainiert, den ersten Test bestreitet der TuS am 26. Juli beim VfB Altena. Am Montag aber schaut das Trainer-Duo zunächst mit großem Interesse auf die Staffeleinteilung. „Wir wünschen uns, dass wir in einer Staffel mit den Teams aus dem Olper Raum und Siegerland bleiben werden und nicht ins Hochsauerland müssen“, so Domenico Musella, der mit seinem Team viel vor hat in den kommenden Wochen und sich mit Blick auf die taktische Ausrichtung seiner Elf alles offen lässt: „Wir werden mit dem System variabel sein.

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