VJSK gibt Michael Dregger recht

Freude über das VJSK-Urteil: Michael Dregger

Lüdenscheid -  Dieses Urteil ist für Rot-Weiß Lüdenscheid eine schöne Bescherung kurz vor dem Weihnachtsfest: Die Jugend-Spruchkammer des Verbandes hat den Rot-Weißen bei deren Berufung gegen Ziffer 1 des Urteils einer Verhandlung der Bezirks-Jugend-Spruchkammer vom 3. Oktober recht gegeben.

Dem Verein spart dies 50 Euro an Ordnungsgeld. Für Vorstandssprecher Michael Dregger ist dies vor allem eine Genugtuung, denn seine Einwände waren an jenem 3. Oktober – am Vormittag des Nationalfeiertags war in Sundern getagt worden – belächelt worden. Der Fall ist fast schon vergessen. Im A-Jugend-Bezirksliga-Spiel hatte ein Plettenberger Spieler seinen rot-weißen Kontrahenten beleidigt.

In der Sache herrschte schnell Klarheit. Die Kammer indes meinte, ein Ordnungsgeld in Höhe von 50 Euro gegen Rot-Weiß Lüdenscheid verhängen zu müssen, weil die Rot-Weißen drei bestellte Zeugen nicht nach Sundern mitgebracht hatte. Dregger hatte für seinen Trainer Martin Rost und Spielführer Antonio Esposito Entschuldigungen für die Verhinderung und zudem schriftliche Stellungnahmen vorgelegt. Der dritte bestellte Zeuge – ein von RWL gestellter Linienrichter, der aber nicht Mitglied bei RWL ist – war unentschuldigt nicht erschienen. Da er keine Mitgliedschaft bei den Rot-Weißen hat, so die Verbands-Jugendspruchkammer, ist dem Verein RWL auch dies keineswegs anzulasten.

RWL bekommt nun die Berufungsgebühr erstattet und muss auch das Ordnungsgeld nicht zahlen. „Außerdem dürfen wir aus dem Urteil schließen, dass es sehrwohl statthaft ist, wenn ein Verein einen Schiedsrichter-Assistenten stellt, der nicht Mitglied im Verein ist“, sagt Dregger zufrieden. Seine Beharrlichkeit und Unbequemlichkeit hat sich in diesem Fall für RWL ausgezahlt.

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