Fußball-Oberliga

RSV "noch im Soll", doch in Gütersloh in Zugzwang

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Der RSV (rechts Pascal Beilfuß) setzt in Gütersloh mit Köpfchen voll auf Sieg.

Meinerzhagen – Wenn eine Spitzenmannschaft drei Mal in Folge nicht gewinnt, fällt oft nur allzu schnell das Schlagwort „Krise“. Fußball-Oberligist RSV Meinerzhagen hat drei Mal in Folge nicht gewonnen – vor Wochenfrist gab’s gegen den ASC Dortmund die erste Heimniederlage (0:1), davor ein torloses Unentschieden in Wiedenbrück und im Dezember 2019 ein 2:2-Remis beim TuS Ennepetal.

Von einer sportlichen Krise möchte man an der Oststraße jedoch nichts wissen. „Noch sind wir voll im Soll“, ist RSV-Trainer Mutlu Demir vor dem Auswärtsspiel beim FC Gütersloh (Sonntag, 15 Uhr, Heidewaldstadion) stattdessen um Einordnung bemüht und will die Mini-Negativserie nicht zu hoch hängen. Dass seine Mannschaft im Aufstiegskampf – ihre Regionalliga-Ambitionen haben die Meinerzhagener in der Winterpause ja deutlich gemacht – in Zugzwang ist, weiß Demir indes sehr wohl. 

Vor dem dritten Punktspiel der Rückrunde sagt er: „Wenn du nicht 100 Prozent auf den Platz bringst, kann dir in dieser Liga jeder Gegner wehtun.“ Die Kritik, die in diesen Worten mitschwingt, richtet sich primär an die Offensivabteilung. „Wir müssen unsere Torraumszenen wieder besser ausspielen als am vergangenen Sonntag“, ergänzt der Coach. 

Da nämlich traten beide Stürmer auch in Ermangelung adäquater Zuspiele kaum in Erscheinung und fehlte in Abschlusssituationen durch die Bank der vielzitierte Killerinstinkt. Das heißt andererseits aber auch: An allzu vielen Stellschrauben muss der RSV für die anstehende Partie in Gütersloh bei einer Mannschaft aus dem breiten Oberliga-Mittelfeld eigentlich nicht drehen. 

Bangen um Julian Jakobs

Gut vorbereitet sei sein Team, betont Demir, der den FCG aus dem mit 3:1 gewonnenen Hinspiel als sehr diszipliniert auftretendes Team in Erinnerung hat. Positiv ist zudem auch, dass sich Til Baumans Knieverletzung vom vergangenen Sonntag lediglich als Prellung entpuppt hat und der Innenverteidiger bereits im Donnerstag-Training wieder voll mitmischen konnte. 

Sorgen macht dagegen der zweite Siegener im Meinerzhagener Aufgebot, denn Julian Jakobs hat wieder Probleme mit dem Knöchel. Die gestrige Abschlusseinheit fand deshalb ohne den Kapitän statt, dessen Einsatz morgen auf der Kippe steht.

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