Fußball-Oberliga

RSV Meinerzhagen: Abendlicher Trip nach Ostwestfalen

Gegen den TuS Haltern war RSV-Mittelfeldspieler Nik Kunkel (rechts) im Abschluss nicht vom Glück verfolgt.
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Gegen den TuS Haltern war RSV-Mittelfeldspieler Nik Kunkel (rechts) im Abschluss nicht vom Glück verfolgt.

Meinerzhagen – Viel Zeit zum Wundenlecken bleibt dem RSV Meinerzhagen nach der sonntäglichen 2:4-Heimniederlage gegen den TuS Haltern nicht. Schließlich geht es für den Fußball-Oberligisten schon am Donnerstag weiter: Im ersten von nach aktuellem Stand acht Punktspielen an einem Wochentag müssen die Volmestädter um 19 Uhr beim TSV Victoria Clarholz antreten.

Aufgrund der ungeraden Zahl an Mannschaften sind die Meinerzhagener am kommenden Sonntag zwar spielfrei, danach geht’s dann freilich so richtig in die Vollen: Beginnend mit der Erndtebrück-Partie heute in einer Woche, stehen im Oktober gleich sieben Meisterschaftsspiele an. Dieser engen Taktung muss das Kreispokal-Zweitrundenspiel beim Bezirksligisten TuS Neuenrade weichen, das voraussichtlich erst am 3. November steigen wird.

Doch zurück zur Aufgabe am Donnerstag. Das erste Auswärtsspiel der Saison führt den RSV zu einem Aufsteiger, für den das Aufeinandertreffen mit dem Westfalenpokalsieger eine Premiere darstellt, weil es sein erstes Oberliga-Heimspiel überhaupt ist. Zu verlieren hat die Victoria, die es im späten Frühjahr eher überraschend in die 5. Liga gespült hat, dabei rein gar nichts, und so hat Meinerzhagens Trainer Mutlu Demir seine Mannschaft auf „einen unbekümmert auftretenden Gegner“ vorbereitet.

Kopfballstarke Gastgeber

Dass die Blau-Weißen am Sonntag bei Clarholz’ unglücklicher 1:2-Niederlage in Erndtebrück mit einem Spion vor Ort vertreten waren, versteht sich von selbst. Dieser sah eine kompakte Mannschaft mit vielen kopfballstarken Spielern, die bevorzugt im 4-4-2-System daherkommt. Heißt also: Auch heute Abend dürfte auf den RSV Meinerzhagen wieder die Aufgabe zukommen, einen massiert stehenden Gegner zu bespielen. Was dabei im Vergleich zur Haltern-Partie besser werden muss, ist klar: Bessere Passquote, höheres Balltempo und vor allem mehr Absicherung nach hinten, lauten hier die Zauberwörter.

Weiterhin ausfallen werden bei den Gästen Julian Jakobs und Hakan Demir, darüber hinaus sind die Personalsorgen noch etwas größer geworden. Gleich mehrere Akteure sind nämlich angeschlagen, und dass Innenverteidiger Sven Wurm mitmischen kann, ist überaus fraglich. Tendenz: Neben dem etatmäßigen Kapitän Jakobs wird der RSV in Ostwestfalen wohl auch auf dessen Stellvertreter verzichten müssen.

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