Fußball-Oberliga

Krise oder Wende? RSV hat's in Sprockhövel selbst in der Hand

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Mutlu Demir (rechts) darf in Sprockhövel trotz seiner Roten Karte aus dem Holzwickede-Spiel auf der RSV-Bank Platz nehmen.

Meinerzhagen – Unruhige Tage beim RSV Meinerzhagen: Zwei Mal in Folge zu verlieren, sind die Volmestädter ungefähr genauso gewohnt wie der FC Bayern München. Sprich: gar nicht.

Zwar hat der RSV gerade einmal rund ein Sechstel seines Meisterschaftsprogramms absolviert, doch nun geht es darum, mit entsprechend positiven Ergebnissen dafür zu sorgen, dass sich die Momentaufnahme nicht zu einem Trend verfestigt. Schließlich will man auch im zweiten Oberligajahr ganz vorne mitmischen und nicht nur um einen einstelligen Platz im Mittelfeld spielen... 

Die Partie, die den RSV am Sonntagnachmittag erwartet, ist für ihn gleichermaßen die Chance auf eine Wende, wie sie auch die Gefahr birgt, sich noch weiter von der Tabellenspitze zu entfernen. Denn die TSG Sprockhövel, die um 15 Uhr in der heimischen Baumhof-Arena auf die Meinerzhagener trifft, ist neben Gütersloh und Holzwickede nicht nur eine von drei Mannschaften, die bislang ausschließlich Siege eingefahren haben. 

Jakobs und Beilfuß sind angeschlagen

Vielmehr sieht RSV-Trainer Mutlu Demir in den Kickern aus der einstigen Bergbaustadt im Ennepe-Ruhr-Kreis „unseren bislang schwersten Gegner“. Für den Coach der Blau-Weißen steht dabei freilich vor allem der Aspekt im Vordergrund, mit der Schwere der Aufgabe wieder zu wachsen: „Wir können in Sprockhövel beweisen, dass wir es draufhaben“, gibt sich Demir angriffslustig. Die Fehler, die zu den Niederlagen in Siegen und gegen den Holzwickeder SC führten, seien analysiert und besprochen, der Blick gehe jetzt ausschließlich nach vorn: „Wir dürfen uns nicht mehr damit beschäftigen, dass wir zuletzt sechs Punkte verloren haben.“ 

Dabei ist allen Beteiligten klar: Damit der erste Durchhänger der Saison nicht zur Krise mutiert und die im Umfeld aufkommende Unruhe im Keim erstickt wird, dürfte ein Sieg morgen sogar noch etwas mehr wert sein als nur drei Punkte. 

Leidlich positiv sind die personellen Neuigkeiten aus dem RSV-Lager, denn verletzt ausfallen wird im Gastspiel beim Rangvierten nur noch ein Trio, bei dem überdies Besserung in Sicht ist. So mischte Nils Buchwalder am Freitag im Training erstmals wieder mit und ist der so schmerzlich vermisste Marcel Kandziora wieder im Lauftraining. Ebenfalls bis zur kommenden Woche muss sich Kilian Hornbruch noch gedulden: Der Youngster musste am Donnerstag das Training abbrechen. Außerdem sind mit Julian Jakobs und Pascal Beilfuß noch zwei Akteure angeschlagen.

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