Fußball-Oberliga

Das letzte Heimspiel des Jahres für den RSV Meinerzhagen

Der Rückhalt des RSV: In den 14 Punktspielen, die er 2019/20 bestritten hat, musste Johannes Focher erst zehn Mal hinter sich greifen.

Meinerzhagen – Vorhang auf für den Endspurt: Drei Spieltage stehen in der Fußball-Oberliga noch auf der Agenda, ehe sich Westfalens höchste Spielklasse am 15. Dezember in die Winterpause verabschieden wird. Für den RSV Meinerzhagen ist das Heimspiel gegen den FC Eintracht Rheine (Sonntag, 14.30 Uhr, Stadion Oststraße) dabei bereits der letzte Auftritt vor eigenem Publikum, weil zum Jahresabschluss dann zwei Auswärtspartien auf ihn warten.

Worum es für den Tabellendritten geht, liegt auf der Hand. Die Blau-Weißen wollen ihre gute Ausgangsposition im Kampf um die beiden Aufstiegsplätze wahren, sprich: Anschluss an die drei bzw. zwei Punkte entfernten SC Wiedenbrück und RW Ahlen halten. Auch deshalb ist am Sonntag ein Sieg Pflicht, wenn mit dem immerhin schon sieben Zähler entfernten Tabellenvierten der nächste Verfolger im Sauerland vorstellig wird. 

Mit 24 Punkten auf der Habenseite führt der FC Eintracht Rheine das Feld hinter dem Führungstrio an, in dem die Übergänge bis zum drittletzten Platz fließend sind. Bemerkenswert daran: Auf der Zielgeraden der vergangenen Saison standen die Kicker von der Ems bereits mit einem Bein in der Westfalenliga und retteten sich erst am letzten Spieltag, weil Kontrahent FC Brünninghausen um die jetzigen Meinerzhagener Adil Elmoueden und Can Sakar zeitgleich verlor. 

Dass sich die Rheiner ein halbes Jahr später in ganz anderen Tabellenregionen bewegen, zeigt aus Sicht von RSV-Trainer Mutlu Demir vor allem eins – nämlich, „wie ausgeglichen die Oberliga nun einmal ist“. Die aktuelle Erfolgsbilanz der Eintracht umfasst sieben Meisterschaftsbegegnungen ohne Niederlage, die letzte Schlappe erlitt sie Ende September gegen den SC Paderborn II – die Mannschaft also, der sich eine Woche zuvor auch der nunmehr seit acht Punktspielen unbesiegte RSV Meinerzhagen zum bislang letzten Mal beugen musste. 

Rheine auch "bei erhöhtem Druck kompakt"

Die Gäste zeichnet aber nicht nur ihr dank der Resultate der vergangenen Wochen stetig gewachsenes Selbstvertrauen aus – auch fußballerisch hat der FC Eintracht einiges zu bieten. „Eine Mannschaft, die es versteht, den Gegner zuzustellen, und auch bei erhöhtem Druck kompakt bleibt“, benennt Mutlu Demir einen der Vorzüge. 

Rheines Trümpfe zwei und drei sind das „sehr gute Umschaltspiel“ und die „gute, breit aufgestellte Offensive“, aus der Mittelfeldakteur Jörg Husmann (sieben Saisontore) herausragt. Seinen eigenen Schützlingen gibt Demir deshalb mit auf den Weg: „Wir müssen hinten auch am Sonntag so aufmerksam sein, wie wir es ja schon seit Wochen sind.“

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