Fußball-Oberliga

Fußball-Oberliga: Re-Start muss spätestens Mitte April erfolgen

Trainer am Rande
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Findet die Situation „nicht zufriedenstellend“: RSV-Trainer Mutlu Demir.

Am Donnerstagabend trafen sich die 21 Oberligisten mit den FLVW-Verantwortlichen zur Videokonferenz. Wirkliche Aufschlüsse darüber, wann und wie es weitergeht, gab es aber nicht.

Meinerzhagen – Abwarten heißt es weiter für die Vereine der Fußball-Oberliga Westfalen und damit auch für den RSV Meinerzhagen. Das war das Ergebnis einer Videokonferenz, die die Vertreter der 21 Klubs mit dem Vizepräsidenten des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen, Manfred Schnieders, Staffelleiter Reinhold Spohn und dem FLVW-Abteilungsleiter Fußball, Thomas Berndsen, durchführten.

Dabei wurde darüber diskutiert, wann überhaupt und in welcher Form die Saison fortgesetzt werden kann. Klar ist: Wenn es überhaupt noch zu einer Runde mit einer Wertung kommen soll, muss diese spätestens um den 11. April herum beginnen.

Dabei sind die Amateurfußballer von der Entscheidung der Politik abhängig, wann das Training wieder aufgenommen werden kann. Die Saison soll spätestens am 30. Juni beendet sein – nur für die Pokalwettbewerbe (Kreispokal/Westfalenpokal) gilt eine Frist bis Ende Juli.

Fußball-Oberliga: Re-Start muss spätestens Mitte April erfolgen

Geht es nach Staffelleiter Spohn, soll im Falle eines Re-Starts die abgebrochene Hinserie mit dem 11. Spieltag fortgesetzt werden. Die ausstehenden Nachholspiele müssten unter der Woche stattfinden. Einen generellen Abbruch würde es nur dann geben, wenn Mitte April absehbar ist, dass nicht mehr 50 Prozent aller Begegnungen ausgetragen werden könnten.

„Eigentlich hat es nichts gegeben, was wir nicht schon gewusst oder geahnt haben“, sagt RSV-Trainer Mutlu Demir, „der Verband kann ja auch nicht mehr sagen als es die Landesregierung pfeift...“ Damit nahm er es deutlich gelassener als Hernes Trainer Christian Knappmann, der enttäuscht über die Aussagen des Verbandes – vor allem bei Aussagen zu Spielen ohne Zuschauer – wutentbrennt das Meeting verließ. Ein bisschen verstehen kann Demir den Westfalia-Coach.

„Man möchte, dass wir ohne Zuschauer spielen“, sagt Demir, „aber wofür machen wir das? Was haben Sponsoren dann davon? Irgendwie ist alles nicht zufriedenstellend...“ Die nächste Videokonferenz der Oberligisten soll am 9. März nach dem nächsten Gipfel in Berlin stattfinden.

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