Fußball-Oberliga

Der RSV Meinerzhagen und die Rotation rein taktischer Natur

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„Doppelpack“ gegen den FC Gütersloh, Joker-Tor beim Pokal-Erfolg in Finnentrop: RSV-Stürmer Andreas Spais (rechts).

Meinerzhagen – Konkurrenz belebt das Geschäft, sagt der Volksmund. Und nicht selten treffen Weisheiten wie diese den Nagel auf den Kopf – wie aktuell im Fall des RSV Meinerzhagen.

Bewusst hatte der Aufsteiger im Sommer seinen Kader für die erste Oberliga-Saison der Vereinsgeschichte qualitativ breiter aufgestellt und erntet nun die ersten Früchte. Paradebeispiel dafür ist das Westfalenpokalspiel in Finnentrop am vergangenen Mittwoch. Dort ging das erste Tor des Abends auf das Konto von Pascal Beilfuß, der zum ersten Mal in der Startelf stand, und erzielte mit Andreas Spais ein von der Bank gekommener Spieler den Treffer zum 3:1-Endstand. 

„Unsere Idee macht sich also bezahlt“, stellt Trainer Mutlu Demir fest, der die Einkaufspolitik der Meinerzhagener als Reaktion auf die Erfahrungen der vergangenen Saison erklärt: „Wir haben ja gesehen, wie brutal das Programm mit Meisterschaft und zwei Pokalwettbewerben sein kann.“ Besonders intensiv ist diesbezüglich auch der aktuelle Monat wieder, denn gleich sieben Pflichtspiele hält der September für den RSV bereit. 

Deren viertes steht am Sonntagnachmittag im Ennepe-Ruhr-Kreis an: Um 15 Uhr gibt der Tabellenzweite dann seine Visitenkarte bei der TSG Sprockhövel ab. Selbstredend, dass Mutlu Demir und sein Kompagnon Jonas Ermes auch dann wieder personell rotieren lassen werden. Allerdings legt Demir in diesem Zusammenhang Wert auf die Feststellung, dass es bei Umstellungen in der Anfangsformation nicht etwa um das Verteilen von Spielanteilen geht: „Unsere Rotation ist rein taktischer Natur!“ 

„Auch nach Sprockhövel fahren wir, um dort zu gewinnen"

Mit der TSG Sprockhövel wartet am Sonntag eine Mannschaft auf den RSV, der Demir „eine hohe Energie-Effizienz“ bescheinigt. Soll heißen: Die Schützlinge von Coach Andrius Balaika machen sehr viel aus ihren Möglichkeiten. In der zurückliegenden Spielzeit war das ein Platz in der Verfolgergruppe; im Abschlussklassement sprang Rang vier heraus. 

Mit zwei Siegen, einem Unentschieden und zwei Niederlagen ist die derzeitige Bilanz ausgeglichen, was wiederum bedeutet: Will sich die TSG wieder im Vorderfeld der Tabelle einordnen, muss sie morgen dreifach punkten. Genau das hat selbstverständlich auch der RSV im Sinn. „Auch nach Sprockhövel fahren wir, um dort zu gewinnen. Wir wollen die gute Ausgangsposition, die wir uns erarbeitet haben, beibehalten“, so Mutlu Demir.

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