Plettenberger A-Lizenzler übernimmt am Kreisch

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Ab dem Sommer neuer Trainer des TuS Grünenbaum: Nico Douro löst dann am Kreisch Petar Dabovic ab.

HALVER - Noch vor Fortsetzung der Restsaison am übernächsten Sonntag beim SC Plettenberg hat der Vorstand von Fußball-A-Ligist TuS Grünenbaum Klarheit in Sachen Trainerfrage geschaffen. Nachfolger von Petar Dabovic, dessen Vertrag am Saisonende ausläuft, wird Nico Douros.

Von Axel Meyrich

Im Rahmen einer Mannschaftssitzung stellte TuS-Chef Stefan Westermann den 36-jährigen Plettenberger am Montag dem aktuellen Team vor. Die Entscheidung für den A-Lizenz-Inhaber sei gefallen, so Westermann, „weil die Chemie von Anfang an gepasst hat und wir von Nicos Qualifikation und Vorstellungen überzeugt sind.“ Nachdem der TuS-Vorstand dem aktuellen Coach Petar Dabovic, der im dritten Jahr am Kreisch tätig ist, zum Jahresstart mitgeteilt hatte, dass im Sommer eine Veränderung auf der Trainerbank erfolgen solle, hatte die Suche nach einem passenden Nachfolger begonnen. Insgesamt drei Kandidaten sollen dabei in die engere Auswahl gekommen sein. Das Pendel, so Westermann am Dienstag, sei rasch in Richtung Nico Douros ausgeschlagen. „Wir wollten wieder einen Trainer, der die Sprache der Jugend spricht“, so der TuS-Vorsitzende, dem Douros nach eigener Aussage aus Fachkreisen empfohlen worden sei. Nach einer ersten Kontaktaufnahme und folgenden, intensiven Gesprächen war dann klar: Der Vater zweier Töchter, der mit seiner Familie in Plettenberg lebt, übernimmt die Verantwortung am Kreisch.

„Veränderungen benötigen Zeit“

Douros selbst, der zuletzt beim SV Hellas Lüdenscheid und Rot-Weiß Lüdenscheid tätig war, freut sich sichtlich auf seine neue Aufgabe. „Der TuS Grünenbaum ist ein Verein, wo die Verantwortlichen wissen, dass Veränderungen Zeit benötigen“, sagt Douros, „der TuS ist ein Klub mit viel Zusammengehörigkeitsgefühl und soliden Strukturen. Das sind in meinen Augen sehr gute Voraussetzungen, um sportliche Ziele zu verwirklichen.“

Der erste Blick des neuen Trainers galt dabei am Montag dem aktuellen Team. Douros: „Ich habe den Jungs gesagt, dass ich mich freuen würde, wenn der Kader möglichst komplett zusammenbleibt.“ Entsprechende Gespräche sollen in den kommenden Wochen geführt werden, um danach zu schauen, in welchen Bereichen Verstärkungen des Aufgebots vorgenommen werden sollen.

Belastbare Ziele will der kommende TuS-Coach – verständlicherweise – erst später definieren. Nur so viel: „Im ersten Jahr wäre ein Platz unter den ersten Fünf in Ordnung. Noch wichtiger ist aber, dass die Jungs Spaß am Fußball haben – im Training und im Spiel. Wer Spaß hat, spielt guten und erfolgreichen Fußball.“ Das eine oder andere Grünenbaumer Spiel wird sich Douros in den kommenden Wochen in Vorbereitung seiner neuen Tätigkeit anschauen, aber eben nur punktuell. „Ich halte nichts davon, bei jedem Spiel aufzutauchen, obwohl mein Kollege noch verantwortlich ist.“ Nur im Hintergrund, da laufen die Planungen bereits auf Hochtouren. Stefan Westermann jedenfalls geht davon aus, „dass die personelle Fluktuation bei uns traditionell sehr gering bleibt.“

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