Kreuzband-OP bei Nationalspielerin

Kim Kulig kam in Hellersen unters Messer

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Dr. Bernd Lasarzewski operierte am Donnerstag Fußball-Nationalspielerin Kim Kulig, setzte im rechten Knie eine neue Kreuzband-Plastik ein.

LÜDENSCHEID -  Am Donnerstag wurde Fußball-Nationalspielerin Kim Kulig im Sportkrankenhaus Hellersen von Dr. Bernd Lasarzewski erfolgreich am Kreuzband operiert. Der Arzt setzte Kulig, die beim Bundesligisten 1. FFC Frankfurt unter Vertrag steht, während des eineinhalb Stunden dauernden Eingriffs eine neue Kreuzband-Plastik im rechten Knie ein.

Im Mai 2013 wurde die Nationalspielerin schon einmal bei einer vorbereitenden Operation in Hellersen von Lasarzewski betreut – seinerzeit war der Eingriff, der nun stattfand, mit dem Aufbau des Knochens, in dem die alte Plastik verschraubt gewesen war, vorbereitet. „In acht bis neun Monaten kann man eine Prognose stellen“, sagte der Chefarzt am Freitag. Für Kim Kulig war es der vierte Eingriff am lädierten Knie. Im Juli 2011 hatte sie sich im Viertelfinale bei der Heim-WM einen Kreuzbandriss zugezogen, zwei Operationen bei anderen Medizinern hatten dafür gesorgt, dass sie auf die Fußballbühne zurückkehrte, doch das rechte Knie blieb instabil.

Nun erhofft sie sich ein Ende der Verletzungsmisere. Nächste Woche reist die 23-Jährige zur bevorstehenden Reha zurück nach Frankfurt. Bis dahin wird sie sich die Zeit mit Lesen und TV-Serien vertreiben. Am Wochenende kommen Freunde und Verwandte zu Besuch. In der Bankenmetropole wird Kulig in Abstimmung mit dem FFC-Mannschaftsarzt und Dr. Lasarzewski am Comeback feilen. Kulig nimmt’s sportlich: „Ich hatte schon schlimmere Schmerzen im Knie.“

Emanuel Holz

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