RSV verabschiedet sich mit Sieg in die Sommerpause

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Zum Abschluss noch ein Sieg: Serkan Demir (links) und der RSV Meinerzhagen setzten sich in Drolshagen mit 4:3 (1:1) durch.

Drolshagen -  Der RSV Meinerzhagen hat die Bezirksliga-Saison 2014/15 mit einem Sieg abgeschlossen: Die aufgrund des für beide Teams bereits sicheren Klassenerhalts bedeutungslose Partie beim SC Drolshagen gewann er am Samstag mit 4:3 (1:1).

Fernab allzu fester taktischer Zwänge suchten sowohl die Platzherren als auch die Gäste den Weg nach vorn. Dabei erspielten sich die Drolshagener in der ersten halben Stunde sichtliche Vorteile, weshalb ihr Führungstreffer durch Stamms Linksschuss (25.) durchaus folgerichtig war. Zehn Minuten vorher hatte Krasniqi Pech gehabt, als er mit einem 16-Meter-Schuss nur die Querlatte getroffen hatte. In der Folge intensivierte dann der RSV seine Offensivbemühungen und wurde in der 40. Minute belohnt: Engel nahm Zaims von einem SCD-Abwehrspieler noch ungewollt verlängerte Flanke volley – Ausgleich.

Zwar verbuchten die Drolshagener in der 51. Minute durch Stamm die erste nennenswerte Torchance der zweiten Hälfte, die aktivere Mannschaft waren nun aber die Gäste. Das schlug sich kurz darauf auch im Ergebnis nieder, denn nach schöner Kombination über Stein, Zaim und Serkan Demir besorgte Inchingoli das 1:2 (62.). Und es kam noch besser: Engel zog von der Strafraumgrenze ab, und die sich ihm entgegenwerfenden Gegenspieler machten aus einem haltbaren einen unhaltbaren Ball – 1:3 (74.)

Nur zwei Minuten nach der vermeintlichen Vorentscheidung war wieder Drolshagen an der Reihe: Der RSVer Özdemir hielt Seyhan am Trikot fest, Stamm traf vom Elfmeterpunkt zum 2:3 und brachte die Kalisch-Elf zurück ins Spiel. Jetzt waren die Drolshagener am Drücker, doch Meinerzhagens Konter waren gefährlich. Vor allem jener in der 82. Minute: Da nämlich besorgte Joker Mutlu Demir per Dropkick das vierte Gäste-Tor. Nach dem abermaligen Anschluss durch Thomassen (88.) kam in einer bis dato fairen Partie plötzlich noch einmal Hektik auf: Nachdem Thomassen im Rücken von Schiedsrichter Pöppel (Bad Berleburg) zu Boden gegangen war – die Hausherren monierten eine Tätlichkeit –, kam es zur Rudelbildung, bei der es glücklicherweise aber bei verbalen Attacken blieb.

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