RWL verdienter Derby-Sieger an der Oststraße

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Wurde für den schwachen Hakan Demir eingewechselt, konnte die 3:4-Niederlage des RSV Meinerzhagen aber auch nicht verhindern: Kevin Ihns (rechts, hier im Zweikampf mit dem RWL-Torschützen Timo Sommer).

MEINERZHAGEN - Im Kreisderby zum Jahresabschluss kam Fußball-Bezirksligist Rot-Weiß Lüdenscheid am Sonntagnachmittag beim RSV Meinerzhagen zu einem hochverdienten 4:3 (1:1)-Sieg.

Dabei gelang dem RSV gleich in der zweiten Minute der Führungstreffer: Nach einem Eckstoß wehrte RWL-Torwart Forkel den Ball ab und lenkte anschließend Odzewalskis Kopfball noch an die Latte, doch im zweiten Nachschuss traf Krämer zum 1:0. Danach ließen die Meinerzhagener die Gäste gewähren und setzten auf lang in die Spitze geschlagene Bälle. Dabei haderten die Blau-Weißen mit Schiedsrichter Tillmann, weil dieser ein Tor von Odzewalski aberkannte, da er den Ball bei der vorangegangenen Flanke im Aus gesehen hatte (18.), und zwei Steilpässe des RSV durch Abseitspfiffe unterband. In der Defensive standen die Platzherren derweil sicher, zudem waren die Offensivbemühungen der Lüdenscheider zu unstrukturiert. Eher zufällig gelang Albrecht drei Minuten vor der Pause der 1:1-Ausgleich, als er einen Befreiungsschlag am linken Strafraumeck aufnahm und von dort beherzt per „Flatterball“ einschoss.

Batgüns Tor zum 3:4 kommt zu spät

Nach der Pause zeigten sich die Rot-Weißen entschlossener und hatten Pech, dass Urbas’ Tor wegen Abseitsstellung zu Recht nicht anerkannt wurde (48.). In der 54. Minute vergab Sattler frei vor Semrau, und im Gegenzug gelang erneut Krämer die abermalige RSV-Führung. Nach genau einer Stunde überschlugen sich dann die Ereignisse: Einen scharfen Schuss von Sommer wehrte Meinerzhagens Keeper Semrau mit toller Parade ab – jedoch direkt vor die Füße von Urbas, der den Abpraller zum 2:2 verwertete. Drei Minuten später entwischte Urbas Krämer, schloss aber nur mit einem Schüssschen ab, ehe Sommer kurz darauf mit einem unwiderstehlichen Konter für die 2:3-Führung sorgte (67.). Eine weitere Minute später sah Doppeltorschütze Krämer nach einem Disput mit dem Schiedsrichter die Rote Karte, und zehn Minuten vor Schluss führte Katsaros nach Scheerers Ecke per Kopf das 2:4 und damit die Vorentscheidung herbei. Zwar verkürzte Batgün aus leicht abseitsverdächtiger Position noch auf 3:4 (86.), doch weitere Chancen ergaben sich für den RSV nicht mehr.

Michael Schneider

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