Kreisderby im Stadion an der Oststraße

+
Seinen zweiten Saisonsieg will der RSV Meinerzhagen am Sonntag bejubeln. Im Kreisderby treffen die Volmestädter auf Aufsteiger TuS Grünenbaum.

Meinerzhagen - Der zweite Heimauftritt des RSV Meinerzhagen ist für den Fußball-Bezirksligisten gleichzeitig das erste Kreisderby der noch jungen Saison: Am Sonntagnachmittag (15 Uhr, Stadion Oststraße) bekommen es die Blau-Weißen mit Aufsteiger TuS Grünenbaum zu tun.

Darum, was dabei herausspringen soll, redet RSV-Trainer Mutlu Demir nicht lange herum. „Wir wollen unseren Heimvorteil nutzen und den nächsten Dreier einfahren“, lautet seine unmissverständliche Vorgabe. Genauso klar ist ihm aber auch, dass es den zweiten Saisonsieg nicht geschenkt geben wird: „Dass Grünenbaum eine gute Mannschaft hat, wissen wir. Und das, was der TuS in den ersten beiden Spielen gezeigt hat, warnt uns noch einmal vor diesem Gegner.“

Gleichzeitig baut das Meinerzhagener Trainerteam darauf, dass seine Schützlinge die Lehren aus der bitteren 2:3-Niederlage in Freudenberg gezogen haben. „Diesmal wollen wir das Spiel über 90 Minuten plus Nachspielzeit angehen – und nicht nur über 85“, spielt Mutlu Demir auf die chaotische Schlussphase der jüngsten Auswärtspartie an.

Auswärts war der RSV bekanntlich auch am Donnerstag im Kreispokal unterwegs. Bei unangenehnem Dauerregen setzte er sich beim FC Phoenix Halver mit 2:1 durch, gänzlich unbeschadet überstand er dieses Spiel jedoch nicht. Denn Hasan Demiray erlitt auf der Karlshöhe eine Adduktorenzerrung, Artur Krämer trug eine Oberschenkelverhärtung davon und Alexander Horst sah die „Ampelkarte“ – mit der Folge, dass dieses Trio am Sonntag genauso wie Apostolos Aslanidis (Studium) fehlen wird. Wieder dabei ist hingegen Yasin Aktas.

Zu den Gästen: Der Aufsteiger aus Halver hätte sicherlich ein leichteres Startprogramm erwischen können, denn auch in seinem dritten Saisonspiel bekommt es der TuS Grünenbaum wieder mit einem Titelaspiranten zu tun. Denn neben den bisherigen Gegnern Kiersper SC und SV Rothemühle zählt Trainer Niko Douros auch den RSV zum Kreis der Top-Favoriten, blickt der zweiten Auswärtspartie in Folge aber durchaus optimistisch entgegen.

Grund dafür sind die bisherigen Leistungen seiner Elf, die gegen den KSC einen 0:2-Rückstand egalisierte und es sich in Rothemühle selbst zuzuschreiben hatte, dass sie am Ende leer ausging. „Da sind wir beim Stand von 0:0 vier Mal blank aufs Tor zugelaufen“, blickt Douros noch einmal kurz zurück. Ergo sagt er vor dem Gastspiel an der Oststraße nun: „Auch da haben wir eine Chance, wenn wir an unsere Grenzen gehen, defensiv wieder gut stehen und unsere Möglichkeiten vorne dann auch nutzen.“

Generell könnten die Grünenbaumer, die nur auf Christopher Wand verzichten müssen, schon mit einem Punkt gut leben. „Wenn es letztlich sogar zu mehr reichen sollte, wäre das dann umso schöner“, so Niko Douros. Dem spielstarken RSV begegnet der Neuling zwar mit Respekt, aber die Niederlage der Meinerzhagener in Freudenberg habe schließlich gezeigt, dass die Demir/Sahin-Elf keineswegs unverwundbar sei, führt Douros ins Feld.

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare