Fußball-Kreispokal

Zejnullahu-Dreierpack und Schwencks umjubelter Ehrentreffer

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Nicht nur wegen seines "Dreierpacks" bester Meinerzhagener im Versetal: Fisnik Zejnullahu (rechts).

Werdohl - Raus mit Applaus: Mit einer tadellosen kämpferischen Leistung und einem satten Schuss Leidenschaft hielt B-Kreisligist TuS Versetal die zu erwartende Niederlage im Kreispokal-Achtelfinale gegen Titelverteidiger RSV Meinerzhagen am Mittwochabend absolut in Grenzen. 

Beim 1:4 (0:1) gegen den Oberligisten verkaufte sich der Underdog vor rund 300 Zuschauern in Altenmühle überaus teuer und durfte sieben Minute vor dem Ende den viel umjubelten Ehrentreffer durch Daniel Schwenck zum zwischenzeitlichen 1:3 verbuchen. Mann des Abends aber war Meinerzhagens Antreiber Fisnik Zejnullahu, der einen Dreierpack schnürte.

„Wir haben uns toll aus der Affäre gezogen. Ich bin stolz auf meine Mannschaft“, sagte TuS-Trainer Carsten Schulze, der eine kompakt verteidigende und gallig agierende Elf auf die Kunsthalme schickte. Der RSV, bei dem wie angekündigt personell rotiert wurde, nahm freilich das Heft von Beginn an in die Hand und hatte gefühlt 80 Prozent Ballbesitz, gegen den Versetaler Abwehrriegel aber fehlte bis auf Lengelsens Distanzschuss an die Latte (14.) zunächst die zündende Idee.

Wenn die Volmestädter gefährlich wurden, dann über den linken Flügel, wo „Comebacker“ Mathieu Bengsch reichlich Alarm machte, oder nach hervorragend getretenen Standards von Fisnik Zejnullahu. Letzterer hatte die zweite nennenswerte RSV-Chance (31.), Buchwalder kurz darauf die dritte. Und als eine von mehreren Bengsch-Flanken von der linken Seite über Umwegen zu Ufuk Sahin fand und dieser aus rund 17 Metern das lange Ecke anvisierte, führte der Favorit mit 1:0 (35.).

Mit einem klasse Reflex bei einem weiteren Sahin-Schuss bewahrte TuS-Torwart Schürmann sein Team sechs Minuten später vor dem zweiten Einschlag vor der Pause. Auf der Gegenseite war es RSV-Keeper Kubasik, der beim besten Versetaler Angriff des ersten Abschnitts auf der Hut war und vor dem heraneilenden Dlugolentzki klären konnte (27.).

Nach dem Seitenwechsel mangelte es im Spiel des Oberligisten an Tempo und durchaus auch an Kreativität. Nach 65 Minuten stand es dennoch 0:2, weil „Scharfschütze“ Zejnullahu einen Freistoß sehenswert an der Mauer vorbei ins untere Eck beförderte. Und Meinerzhagens Bester war es auch, der nach Spais-Zuspiel die Kugel gefühlvoll zum 0:3 in die identische Ecke schlenzte (79.).

Vier Minuten später wurde dann auch mal lautstark gejubelt im Versetal, als Schwenck das Spielgerät nach einem Kubasik-Fauxpas zum 1:3 in die Maschen hämmerte. Den Schlusspunkt aber setzte der Oberligist. Nach Foul an Gräßer in der „Box“ verwandelte "Fis" Zehnullahu den fälligen Elfer sicher zum 1:4-Endstand.

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